KIF420:Abschlussplenum

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Begrüßung & Tagesordnung[Bearbeiten]

Das Plenum wird von der Redeleitung (Theresa und Marlin und Jörn) begrüßt. Sven schreibt Protokoll, Christian führt die Redeliste.

Die Redeleitung kündigt an, dass das Abschlussplenum voraussichtlich etwas länger dauern wird, da die diesjährige KIF sehr groß war und sehr viele Arbeitskreise durchgeführt wurden und viele Resolutionen vorgeschlagen sind.

Um auf die Redeliste zu kommen, möge man sich so lange melden, bis die Redelistenführung freundlich zunickt.

Wer an einer Diskussion teilnehmen möchte, sollte sich seine Argumente sinnvollerweise vorher schriftlich notieren. Die üblichen Handzeichen sind zu verwenden.

Vorschlag der Redeleitung: Falls ein AK seine Ergebnisse vorstellen möchte, soll dies im Wiki in der AK-Liste vermerkt werden. Dazu bitte ein X vor die Beschreibung des entsprechenden AKs eintragen. Zustimmung im Plenum, kein Veto. Neuankömmlinge sollten vom Plenum diskret über diese Regelung informiert werden.

Die Tagesordnung wird vorgestellt. Bei der Vorstellung der Resolutionen wird es noch keine Diskussion und keine Rückfragen geben.

Es wird gebeten, Fragen aus dem Publikum zu wiederholen, da akustisch nicht alles überall zu vernehmen sei. Dies wird von der Redeleitung zugesichert.

Die Redeleitung spricht die Vorfälle bezüglich Sexismus und der Twitter-Wall an und bietet an, die Ereignisse kurz zusammenzufassen. Zustimmung aus dem Plenum.

Jörn verliest:

"Es gibt im Hörsaal neben dem KIF-Café eine Twitterwall, sodass auf dem Beamer dort alle Nachrichten mit dem Hashtag #kif42 und z. B. auch die vom Orgaaccount erscheinen. Heute vormittag gegen 11 Uhr erschien dort der Twitteraccount @KIFTits, der Bilder von leicht bekleideten Brüsten unter dem Hashtag twitterte, sodass diese auf der Twitterwall erschienen, über ca. 1 Stunde verteilt etwa 10 Bilder insgesamt. Parallel dazu beschwerten sich Leute auf Twitter darüber und einige posteten ihrerseits Bilder, z.B. von Katzen, Würsten, einer gegrillten Hähnchenbrust, auch teilweise in Kombination mit leicht bekleideten Frauen.

Am Nachmittag schrieb der Orgaaccount auf Twitter:

<@KIFTits und die anderen KIFfel: bitte hört auf Brüste zu posten. Es kamen Beschwerden und zur Not müssen wir die Wall abschalten.>

Der Betreiber der Wall fühlte sich daraufhin dazu veranlasst, alle in der Folge geposteten Bilder softwareseitig zu ersetzen durch ein Bild mit dem Schriftzug: <Das Schlimmste an Zensur ist |||||||||||||||| |||||||||||>

Mittlerweile ist der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt."

Dave (Orga) erklärt, dass der Orga berichtet wurde, dass auch Nacktbilder von Kiffeln ohne deren Einverständnis gepostet wurden, wodurch der zweite Tweet der Orga zu erklären sei (In diesem wurde darum gebeten, das Recht am Bild zu respektieren).

Die Redeleitung stellt die Frage an das Plenum, ob jemand zum Vortrag Stellung beziehen will, möchte jedoch keine Diskussion auf der inhaltlichen Ebene. Es wird ergänzt, dass die Person, die @KIFTits erstellt hat, ein Kiffel ist und auch die Twitterwall betreibt und dass es der Person leid tut.

Auf Rückfrage erklärt die Redeleitung, dass lediglich Stellung bezogen werden, aber nicht inhaltlich diskutiert werden soll.

Meta-Meldung: Die letzte Resolution (AK_Zensur) hat im eigentlichem Resolutionstext nichts mit diesem Thema zu tun, aber die Begründung zur Resolution schon. Vorschlag: Reso-Diskussion mit aktuellem Thema zusammenführen. Die Redeleitung erläutert, dass nicht der Resolution vorgegriffen werden soll, aber dass dieser Zeitpunkt des Abends besser geeignet scheint, über den Vorfall zu reden. Das Thema Zensur soll jetzt nicht behandelt werden.

Jemand findet es ungünstig, dieses Thema an diesen Punkt auf die Tagesordnung zu setzen und möchte den Punkt später behandeln. Es sei interessanter, z.B. die Berichte aus den Arbeitskreisen zu hören, da diese Hauptinhalt der KIF seien.

Veto: Das Thema sei sehr wichtig und die Person möchte das jetzt behandelt haben.

Redeleitung: Die Redeleitung habe sich entschlossen, das Thema an diese Stelle zu setzen und sich ausgiebig mit dieser Entscheidung auseinandergesetzt. Sie bittet darum, zu versuchen, diese Entscheidung nachzuvollziehen.

Die Einstufung des Problems als Spam-Problem wird von einer Person als richtig erachtet, und auch den Umgang damit.

Verfahrensvorschlag aus Plenum: Zunächst soll das Plenum entscheiden: Wollen wir darüber reden? Wie lange wollen wir darüber reden?

Kritik aus Plenum: Redeleitung sei primär dazu da, für organisierten Ablauf der Redebeiträge zu sorgen und nicht dafür, Entscheidungen des Plenums zu treffen.

Die Redeleitung wird übernommen von Sabrina

Redeleitung: Bei Organisation des Abschlussplenums müssen nun einmal manche Dinge entschieden werden.

Die Redeleitung wird übernommen von Dave, da alte Redeleitung sich nicht mehr neutral sieht

Da der Vorfall mit der Twitterwall zusammenhängt, wird gebeten, auf der nächsten KIF das Thema nochmal anzusprechen und das Thema nun zu beenden. Die Redeleitung erkennt dies als Antrag, das Problem als Spamproblem anzusehen.

Dem/der Urheber/in der Diskussion wird dafür gedankt, dass er/sie sich entschuldigt hat. Es gebe aber Personen, die die KIF verlassen haben, weil die Ignoranz Anderer in Bezug auf dieses Thema sie verletzt habe. Dies könne Auswirkungen auf die Teilnahme an den nächsten KIFs haben. Dem Plenum wird zu bedenken gegeben, auf die Auswirkungen solcher Entscheidungen zu achten.

Frage aus dem Plenum: Was ist das Diskussionsthema: Ob es sich um ein Spamproblem handle oder eine Allgemeine Diskussion über Sexismus?

Eine weitere Person äußert, sie habe Erfahrungen mit Sexismus auf der KIF gemacht:

  • Die Person habe sexistische Witze gehört und teilweise angesprochen, war aber teilweise auch zu müde sie anzusprechen.
  • Die Aktion auf der Twitterwall sei kein Spam gewesen, sondern Sexismus. Sie habe sich ehrlich überlegt, ob sie nächstes Mal wieder zur KIF will. Sexismus in Alltagssituationen sei erwartbar, die KIF ist aber eigentlich ein geschützter Raum. Es gebe (niederschwellige) Literatur zum Thema und eine Antisexismusbroschüre des unabhängigen redaxkollektivs aus Österreich wird empfohlen (URL: [antisexismusbroschuere.wordpress.com])

Es wird dafür plädiert, das Geschehene geschehen sein zu lassen und dann in Zukunft bewusster mit Thema umzugehen.

Jemand äußert, das Gefühl der letzten Stunden sei gewesen: "Ich fühle mich scheiße, weil Leute sich scheiße fühlen". Das KIF-Gefühl sollte aber eigentlich sein: "Ich will hier keinem wehtun". Dieses Gefühl sollte eigentlich gespiegelt werden. Falls das Thema Personen im Plenum wichtig sei, sollte man sich damit auch beschäftigen.

Jemand weiß nicht genau, wo die Diskussion hinführt. Es sei der Wunsch vorhanden, sich auf der KIF mit Sexismus zu beschäftigen. Leider gebe es keinen AK dazu auf dieser KIF. Die Vorarbeit in einem AK wäre wichtig. Es wird empfohlen, diese große Diskussion an nächste KIF zu überweisen, anstatt lange im Plenum ergebnislos darüber zu diskutieren.

Es wird eingeräumt, dass ein Sexismusproblem existiert. Auf allen Seiten seien Fehler gemacht worden. Unangemessene Bilder seien gepostet worden. Man sollte sich überlegen bzw. einsehen, dass solche Dinge passieren, wenn man eine unmoderierte Plattform anbietet. Verhindern ließe sich dies nur durch Abschaffung der Twitterwall oder Einführung einer Moderation.

Es wird der Wunsch geäußert, dass Sexismus auf einer KIF kein Thema sein muss.

Es wird Trauer darüber geäußert, dass immer Dinge passieren, die diese Diskussion notwendig machen. Ein Konsens der KIF wird gewünscht, dass diese Sexismus klare Absage erteile. Auch wenn alle dem zustimmen würden, gebe es verschiedene Einschätzungen, was Sexismus sei und es werde dafür keine Einigung geben. Menschen würden weiterhin Fehler machen. Es sei dann sehr schwer, sich hinzustellen und sich zu entschuldigen. Man sei froh, dass das passiert sei, wenn auch nicht von allen, die unangemessene Bilder gepostet hätten. Man wünscht sich eine Einigung auf ein Verhalten, das wir als KIF haben wollen, und dass sich solche Dinge damit nicht wiederholen.

Es wird angemerkt, die Twitterwall habe gar nicht die große Rolle in Geschichte gespielt. Das Problem sei das Posten von sexistischen Inhalten. Personen wollten explizit trollen, um Reaktionen zu provozieren. Es hätte auch anderes Thema sein können.

Meta-Anmerkung: Ein Funkmikrofon für das Plenum wird gewünscht.

Redeleitung: Technisch sei dies leider erstmal nicht umsetzbar, bei leisen Rednern werde jedoch versucht, das Mikrofon herumzugeben.

Vorschlag aus dem Plenum: Rednerinnen und Redner sollten an die Bühne treten, um zu reden. Ablehnung aus dem Plenum.

Es wird angemerkt, dass in Erlangen ein ähnliches Problem mit dem Fachvortrag aufgetreten sei: Auf Twitter wurde während des Fachvortrags über diesen gelästert. Dies wurde auf dem Abschlussplenum in Erlangen angesprochen - man war sich einig, dass es scheiße war und dann wurde nicht mehr viel darüber gesprochen. Hier handle es sich nun um ein anderes Thema, aber das gleiche Phänomen. Sexismus solle woanders behandelt werden.

Aus dem Plenum wird die Bitte geäußert, die Situation aus Erlangen für Erstkiffel zu rekapitulieren.

Redeleitung: Der Fachvortrag wurde auf Twitter sehr stark gebasht, dies habe unter anderem der vortragenden Firma nicht gefallen. Die Orga sprach ein Machtwort auf dem Abschlussplenum, damit war die Sache erst einmal erledigt.

Jemand möchte die Bilder einfach ignorieren und findet, die Diskussion sollte auf dem Anfangsplenum und nicht auf dem Abschlussplenum geführt werden. Viele Vetos im Plenum.

Jemand entschuldigt sich dafür, vorhin jemanden angepflaumt zu haben wegen dieser Sache, und schlägt vor, auf der nächsten KIF wieder einen AK Salzstreuende einzurichten.

Es wird geäußert, die Diskussion sollte auf diesem Abschlussplenum stattfinden, weil der Vorfall auf dieser KIF stattfand. Das Thema auf der nächsten KIF zu behandeln sei gut, aber Sexismus mit dem Beklagen über den Fachvortrag zu vergleichen wird als sehr unpassender Vergleich eingestuft.

Der Vorredner stellt klar, dass das Verhalten beim Fachvortrag gleichfalls unmöglich und in Verbindung mit Twitter aufgetreten war, nicht jedoch, dass es gleich schwerwiegend wie Sexismus gewesen sei.

Jemand freut sich über das wiederholte Angebot, das Thema auf der nächsten KIF aufzugreifen. Oft sei es Personen nicht bewusst, dass sie anecken. Als Impuls an die Orga der nächsten KiF wird vorgeschlagen, Anti-Sexismus-Broschüren vorzuhalten, und diese falls finanziell nichts dagegen spricht auch großflächig zu verteilen.

Eine andere Dimension des Problems wird in die Diskussion eingebracht: Jemand hatte ein Problem, hat sich darüber bei der Orga beschwert und wurde massiv nicht ernst genommen. Der Wunsch wird geäußert, bei Beschwerden ernst genommen zu werden.

Nachfrage: Wurde Problem von Orga nicht ernst genommen?
Antwort: Nein, von "anonymen Personen in der Masse", auf Twitter etc.

Es wird angemerkt, dass durch ellenlange Diskussion, die für viele nicht interessant/relevant seien, Personen abgeschreckt würden, die dann nicht mehr zur KIF kämen. Sexismus sei kein Problem der KIF oder der Informatik, sondern ein nationales gesellschaftliches Problem (einige Vetos), das nicht ins Plenum gehöre, sondern ggf. in einen Arbeitskreis.

Falsche Fakten: Diese Aussage könne so nicht im Raum bleiben: Falls es nicht möglich sei, auf der KIF einen Safe Space zu bauen, sei dies schade, deshalb sei das Thema durchaus relevant für alle.

Meta-Anregung: Antrag auf Schluss der Redeliste, kein Ziel in Sicht und ausgiebig diskutiert worden sei. Zustimmung im Plenum, kein Veto.

Redeleitung: Damit ist die Rednerliste geschlossen, dann wird die Angelegenheit in einen AK auf der nächsten KIF verlagert.

Jemand freut sich, dass es in der Theorie einen Konsens gibt, dass das Verhalten grundstätzlich als inakzeptabel empfunden wird. Es wird aber angezweifelt, dass es diesen Konsens wirklich gibt, da die Person auf dieser KIF vermehrt Gegenteiliges erlebt habe, nicht nur auf Twitter. Die KIF sollte eigentlich den Anspruch haben, besser zu sein als der kleinste gemeinsame Nenner der Gesellschaft. Die Idee, einen AK zum Thema auf der nächsten KIF einzurichten, wir begrüßt, und die Person möchte sich auf der nächsten KIF dafür einsetzen, falls er sie dorthin schafft. Die Beschäftigung mit dem Thema sei aber auch außerhalb des AKs wichtig.

Eben war angesprochen worden, dass die breite Diskussion des Themas Personen davon abhalten würde, wieder eine KIF zu besuchen. Es handle sich nicht um die gleiche Problematik: Müssen sich Personen auf der KIF mit Dingen beschäftigen, mit denen sie sich nicht beschäftigen wollen, sei das in Ordnung. Auf jedem Plenum gebe es viele Dinge, die viele nicht interessierten. Es deshalb aufzugeben, wird für falsch geahlten: Wenn Angriffe stattfänden, könne man nicht einfach sagen "Ööh, langweilig", denn dann gebe es ein Problem, das wirklich zur Ausgrenzung führe. Es sei schwer, einen Raum zu schaffen, in dem alle sich wohlfühlen. Einige Personengruppen mit bestimmten Meinungen sollten sich eben nicht wohlfühlen (Rassisten etc.). Personen sollten aufgenommen werden, wie sie sind und ohne über sie zu lachen. Das Gelächter über den Bericht vorherigen Bericht, als vom sexistischen Kommentar berichtet wurde, wird kritisiert (Einwurf falsche Fakten: Gelächter sein auf Teil des Berichts davor bezogen gewesen). Es wird gefordert, dass sexistische Personen nicht mehr auf die KIF kommen.

Es wird betont, dass Aktionen auf der KIF auf die Stimmung in der ausrichtenden Dortmunder FS schlagen - und zwar positiv. Naheliegender Schluss: Die Einstellung der KIF hat Auswirkungen auf alle Teilnehmenden. Der Raum der KIF werde nach der KIF erweitert und weiter getragen. Die Festlegung einer Haltung wirke sich auf diesen erweiterten Raum aus.

Eine weitere Person äußert folgendes Problem: In der aktuellen Diskussion sei Sexismus zu einem Buzzword geworden: Bei der Nennung des Begriffs hätten alle plötzlich etwas zu sagen. Die Person habe festgestellt, dass es Personen gebe, die auf ein Thema auf eine Art reagieren, die zunächst unverständlich sei. Sie habe festgestellt, dass Personen durch dieses Verhalten leider ausgegrenzt würden und die starke Reaktion als Angriff gewertet werde. Clashing von Welten sei wichtig für den Austausch und die Weiterentwicklung. Sie habe noch nie ein so schönes Plenum erlebt, bei dem einander zugehört werde.

Es wird ergänzt, man sollte versuchen, gut miteinander auszukommen, auch wenn man der Position des/der Anderen kritisch gegenüberstehe, und man solle sich durch unschöne Dinge die KIF nicht kaputt machen lassen. Es sei wichtig, nun auch über die anderen Sachen zu sprechen.

Meta-Anmerkung: Jemand fühlt sich nach den Vorfällen mit der Redeleitung komplett unwohl. Es wird angeregt, vor Plena die Diskussionskultur nochmal zu erläutern.

Dave erklärt: Die Redeleitung ist neutral und Gott. Sonst könne das Plenum nicht effizient durchgezogen werden. Er bittet darum, die Redeleitung ernst zu nehmen. Er bittet die Redeleitung, nicht dazwischenzureden. Dies habe vorhin nicht geklappt, deshalb habe er gemeutert. Seid lieb zur Redeleitung.

Organisatorisches[Bearbeiten]

Dave (Orga): Es sind noch 9 Mordaufträge für das Mörderspiel liegen geblieben. Diese können in der Pause abgeholt werden.

Die Orga dankt für zahlreiches Erscheinen. In den ersten Tagen gab es positive Rückmeldung über die Organisation. Die AK-Verteilung habe halbwegs gut geklappt.

Man dankt Helfenden von anderen Unis. Die Orga freut sich immer noch sehr über Rückmeldungen, diese können im Orga-Büro abgegeben werden und werden dann sicher an die nächste KiF weitergegeben.

KIF-Baby[Bearbeiten]

Ein KIF-Strampler wird überreicht. Momentan ist er noch ein bisschen zu groß.

Lost & Found[Bearbeiten]

Fundsachen werden verteilt.

Der Orga wird für die Orga gedankt.

Die Redeleitung wird wieder von Theresa, Marlin und Jörn übernommen

Marlin entschuldigt sich dafür, dass die Situation vorhin derart eskaliert ist und er vorhin jemandem ins Wort gefallen ist. Er möchte ein Meinungsbild einholen, ob das Plenum die drei noch als Redeleitung haben möchte. Das Meinungsbild ergibt, dass das der Fall ist.

Nachgereichte Fachschaftsvorstellungen[Bearbeiten]

Es sind keine Fachschaften anwesend, die sich noch nicht auf dem Anfangsplenum vorgestellt haben.

Gremienberichte[Bearbeiten]

KIF e.V.[Bearbeiten]

emo berichtet aus dem Vorstand des KIF e.V.

Der KIF e.V. hat seit vorgestern eine Beitragsordnung. Sie sieht eine Beitragsfreiheit für alle natürlichen Personen (ordentliche und Fördermitglieder), der Beitrag für juristische Personen (nur als Fördermitglied möglich) beträgt 60 €. Jedes Mitglied kann sich zu einem (höheren) Beitrag verpflichten.

MeTaFa[Bearbeiten]

Marlin wurde auf der letzten KIF als Vertreter für die Meta-Fachschaften-Tagung (MeTaFa) gewählt, konnte aber leider nicht an der letzten Tagung teilnnehmen. Er bittet darum, jemand neues zu entsenden.

Aus dem Plenum wird geäußert, es sei nicht klar, inwieweit die MeTaFa von Seiten der KIF unterstützt werden soll, da sie quasi zu einer zweiten bundesweiten Vertretung der Studierenden neben dem fzs aufgebaut werde.

Es wird darum gebeten, auf der nächsten KIF einen AK für diese Debatte durchzuführen.

Die Diskussion wird auf die nächste KIF vertagt, damit sich potenzielle Kandidierende mehr Gedanken darüber machen können.

Studentischer Akkreditierungspool[Bearbeiten]

Thomas berichtet zum studentischen Akkreditierungspool.

Der AK hat folgende Kandidierende für die Entsendung in den Pool gefunden:

  • Ingwer Andersen (FAU Erlangen)
  • Moritz Grimm (HS Karlsruhe)
  • Tillmans Jörn (Uni Paderborn)

Es gibt keinen Einspruch dagegen, die Abstimmung en bloc durchzuführen.

Abstimmung über die Entsendung der vorgeschlagenen 3 Personen:

Die grobe Auszählung der Stimmen ergibt folgendes Ergebnis: ca. 90 Ja-Stimmen / 0 Nein-Stimmen / 8 Enthaltungen

Damit sind die vorgeschlagenen Personen entsandt.


Poolvernetzungstreffen[Bearbeiten]

Das Poolvernetzungstreffen (PVT) ist das Abstimmungsgremium des Studentischen Akkreditierungspools. Das PVT ist beschlussfähig, wenn 8 Personen anwesend sind.

Thomas bittet darum, dass ihn jemand zum nächsten PVT-Treffen begleitet.

Das nächste PVT-Treffen ist vom 27.9 bis 29.9. in Darmstadt.

Vorgeschlagen wird die Wahl von Thomas als Vertreter der KIF auf dem PVT-Treffen "bis auf Widerruf".

Dieser Vorschlag wird mit 90 Ja-Stimmen / 1 Gegenstimme / 13 Enthaltungen angenommen. Damit wird Thomas entsandt.


Fachbereichstag[Bearbeiten]

Auf dem Fachbereichstag geht es primär um Kommunikation mit den (Fach-)Hochschulen (nicht Universitäten).

Die KIF hat im Fachbereichstag 2 Stimmen, im Gegensatz zu den dort tagenden Hochschulen, die jeweils nur 1 Stimme haben.

Die von der KIF in den Fachbereichstag entsandte Person scheint nicht mehr aktiv zu sein.

Jemand fragt, ob es sinnvoll ist, Universitätsvertreter zu einer Tagung für Hochschulen, in denen keine Universitäten vertreten sind, zu entsenden.
Antwort: Dies würde vermutlich auf Irritationen beim Fachbereichstag stoßen.

Es gibt keine Kandidaturen für die Entsendung. Das Thema wird auf später verschoben.

Frage: Kann eine Person in Abwesenheit gewählt werden?
Antwort: Klar, warum nicht. Es gibt keine Regel, die dagegen spricht.

Thomas merkt an, dass der Arbeitsaufwand auf dem Fachbereichstag wesentlich geringer sei, als man annehmen mag.


Fakultätentag[Bearbeiten]

Niemand meldet sich zum Bericht.


Sonstige[Bearbeiten]

Frage: Kann jemand etwas zum Studienführer Informatik sagen?
Antwort: Es gab einen entsprechenden AK.

Zukünfige KIFs[Bearbeiten]

42,5 - Bericht aus Karlsruhe[Bearbeiten]

  • ca. 1 Monat nach der KIF in Erlangen wurde bereits per E-Mail berichtet
  • Die Räume wurden zugesagt
  • Eine Schlafmöglichkeit mit 300 m^2 steht zur Verfügung (für ca. 100 Personen)
  • Der BMBF-Antrag wurde gestellt
  • ein paar wenige Sponsoren wurden bereits gefunden
  • Die KIF 42,5 soll vom 12.-16. November 2014 stattfinden


43,0 - Wahl der ausrichtenden Fachschaft[Bearbeiten]

Hamburg hat die Kandidatur zurückgezogen.

Aachen stellt sich nun zur Wahl. Man dankt Hamburg für den Rückzug der Kandidatur.

Es gibt breite Unterstützung vom Rektorat, 400 Schlafplätze für KIF + ZaPF wurden bereits zugesichert

Aktuell findet das Abschlussplenum der KoMa statt, wo entschieden wird, ob die KoMa auch in Aachen stattfindet - somit würde in Aachen eine ZaPF + KoMa + KIF stattfinden

Nachfrage: Gibt es einen Plan, wie im Falle exzessiver Anmeldungen die Schlafplätze zwischen KIF, ZaPF und KoMa aufgeteilt werden sollen?
Antwort: Man erwartet keinerlei Schlafplatzmangel. Die 400 Schlafplätzen wurden als Mindestmaß angefragt, als noch für ZaPF und KIF ohne KoMa geplant wurde.

Zudem rechnete man noch nicht mit einem so großen Andrang zur KIF wie es in Dortmund geschehen ist.

Es gibt keine weiteren Kandidaturen für die KIF 43,0 vom 28. - 31. Mai 2015.

Die Abstimmung über die Bewerbung Aachens ergibt ca. 90 Ja-Stimmen / 0 Nein-Stimmen / 9 Enthaltungen

Damit findet die KIF 43,0 in Aachen statt.

43,5 - Interessenten[Bearbeiten]

Die Fachschaft der Uni Bremen denkt an die KIF 44,0.

Die Fachschaft der Universität Hamburg kann sich vorstellen, die 44,0te KIF zu veranstalten und steht generell nur für Sommer-KIFs zur Verfügung.

Frage: War auf der letzten KIF nicht eine Berliner Universität im Gespräch?
Antwort: Lediglich als Backup für die Bewerbung der Universität Karlsruhe, aber eine konkretere Planung gab es nicht.


Gruppenfoto[Bearbeiten]

Ein Gruppenfoto wird angefertigt.

<PAUSE>


Vorstellung der Resolutionen[Bearbeiten]

Resolution gegen TTIP, CETA und TiSA[Bearbeiten]

Die Resolution wurde nicht in einem AK erarbeitet, sondern direkt im Wiki eingetragen. Dies ist zwar unüblich, die Resolution wird aber dennoch vorgestellt.

Resolutionstext[Bearbeiten]

Wir die 42,0te Konferenz der Informatikfachschaften lehnen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA ab und fordern einen sofortigen Verhandlungsabbruch. Diese Abkommen werden bzw. wurden nicht nur intransparent verhandelt, sondern beinhalten auf Grund von Investorschutzklagen eine weitere Aushöhlung der Demokratie zu Gunsten von Wirschaftsinteressen. Des weiteren lehnen wir auch das Handelsabkommen TiSA ab, welches "Handelshindernissen" im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen, also der Strom-, Wasserversorgung und dem Bildungssektor, beseitigen soll. Besonders kritisieren wir dabei die sogenannte Ratchet Clause, mit der ein Rückkauf von einmal privitisierten Dienstleistungen ausgeschlossen wird. Wir fordern hierzu alle deutschen und österreichischen EU-Parlamentarier*Innen dazu auf, hierzu klar Stellung zu beziehen und ihr Mandat zu nutzen, diese Handelsabkommen zu stoppen.


Resolution zu Teilzeitstudium[Bearbeiten]

Die Resolution stammt nicht aus dem AK Teilzeitstudium. Es wurde jedoch gefragt, ob der AK diese Resolution übernehmen wollen würde. Ein Mitglied des AKs erklärt, dass der AK sich speziell mit dem Thema BaFöG nicht beschäftigt habe, es selbst habe aber nichts dagegen. Es wird angemerkt, dass der AK-Leiter gerade nicht da sei, aber noch komme.

Resolutionstext[Bearbeiten]

Um die Idee des lebenslangen Lernens in einer Wissensgesellschaft zu ermöglichen, muss es möglich sein, den Studiumsverlauf an die eigene Lebenssituation anzupassen. Daher fordern wir, die 42,0te Konferenz der Informatikfachschaften, dass flächendeckend ein individuelles Teilzeitstudium angeboten werden muss und dass das BAföG endlich auch Teilzeitstudien berücksichtigen muss.


Resolution zu ärztlichen Attesten zur Prüfungsunfähigkeit[Bearbeiten]

Resolutionstext[Bearbeiten]

Die 42,0te Konferenz der Informatikfachschaften fordert, dass zur Abmeldung von Prüfungen aus gesundheitlichen Gründen eine ärztliche Attestierung der Prüfungsunfähigkeit ausreicht. Es darf nicht verlangt werden, Diagnosen oder Symptome gegenüber der Hochschule offen zu legen.


Resolution zu Abmeldezeiträumen von Erstprüfungen[Bearbeiten]

Resolutionstext[Bearbeiten]

Die 42,0te Konferenz der Informatikfachschaften fordert, dass eine Abmeldung vom ersten Prüfungsversuch ohne Angabe von Gründen möglich ist. Die Abmeldefrist darf frühestens eine Woche vor Prüfungstermin enden.


Resolution zur Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

Resolutionstext[Bearbeiten]

Das Abschlussplenum der 42. Konferenz der Informatikfachschaften empfiehlt folgende Vorgehensweise zur Öffentlichkeitsarbeit:

Im Abschlussplenum wird ein Team für Öffentlichkeitsarbeit gewählt, welches folgende Aufgaben hat:

  • Pflege eines Presseverteilers, er soll folgende Adressat*innen enthalten:
    • Online- und Offlinemedien
    • Andere Studierendenvertretungen
  • Veröffentlichung der erarbeiteten Resolutionen als Pressemitteilungen über den Presseverteiler
  • Entgegennahme und Beantwortung von Nachfragen zu den Pressemitteilungen
  • Vorbereitung und Durchführung eines AK "Öffentlichkeitsarbeit" auf der nächsten KIF

Es soll nach Möglichkeit auf jeder KIF einen AK "Öffentlichkeitsarbeit" geben, der die Öffentlichkeitsarbeit der KIF vor- und nachbereitet sowie koordiniert. Dieser soll sich im Bedarfsfall auch zwischen den KIFs treffen.

Insbesondere soll er auch Antworten und Rückmeldungen zu den Pressemitteilungen nachbereiten. Das Presseteam soll dabei lediglich die Beschlusslage der KIF in die Öffentlichkeit tragen, Stellungnahmen zu Themen, die von der KIF bisher nicht thematisiert worden, bleiben nach wie einzig und alleine der KIF vorbehalten.


Evaluierung[Bearbeiten]

Resolutionstext[Bearbeiten]

Die 42,0. Konferenz der Informatikfachschaften fordert die Umsetzung des folgenden Grundsatzpapiers zu Evaluationen.

Definition: Eine Evaluierung ist ein Instrument zur Qualitätssicherung durch sach- und fachgerechte Bewertung. Das Ziel einer Evaluierung ist es zu einem bestimmten Zeitpunkt den Erfüllungsgrad von Zielen zu überprüfen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Evaluierungen im Hochschulbereich welche Studierende betreffen: Lehrveranstaltungsevaluierung, Studieneinstiegsevaluierung, Alumnievaluierung, Studiengangserfolgsevaluierung, Fachschaftsevaluierung, "Produktevaluierungen" (Campus Management Systeme, Software, Technik), Klausur/Übungsaufgabenevaluierung.

Anstatt von Evaluierungen können auch andere Instrumente benutzt werden. Z.B. kann auch ein dokumentiertes Gespräch (Datum, Anwesende nach Funktion, festgestellte Punkte, Maßnahmen, Wirkung) den Erfüllungsgrad von Zielen und daran anschließende Maßnahmen feststellen.

Lehrveranstaltungsevaluierungen

Lehrveranstaltungsevaluierungen sind an vielen Stellen ein zentrales Element der Qualitätssicherung. Nach mehreren Jahrzehnten Erfahrung mit diesem Instrument haben sich einige Vorgehensweise als vorteilhaft erwiesen.

Anonymität: Evaluierungen sind so zu gestalten, dass keine Zuordnung der Bögen und Ergebnisse zu den Evaluierenden möglich ist. Dabei ist auch die Gruppengröße und deren Zusammensetzung zu berücksichtigen.

Zeitpunkt: Zu 2/3 des Semesters, sodass die Lehrenden die Ergebnisse mit den Studierenden besprechen können. Die Hochschule sollte in Projekten auch mit anderen Zeitpunkten experimentieren. Für spezielle Veranstaltungen können verschiedene Zeitpunkte notwendig sein.

Die Möglichkeit eines ständigen Rücklaufkanals ist zu überprüfen.

Häufigkeit: Jede Hochschule muss die Häufigkeit in Rücksprache mit den Studierenden anhand ihrer Qualitätskultur selbst festlegen. Möglichst alle Veranstaltungen jedes Semester wird als vorteilhaft gesehen, insbesondere für die ersten Semester. Eine Drittelevaluierung ist auch ein gangbarer Weg. Dabei sollte ein Plan erstellt werden sodass für jede etablierte Veranstaltung innerhalb von 3 Semestern Abstand eine Evaluierung vorliegt. Bei neuen Veranstaltungen, neuen Lehrenden, Änderungen oder auf gezielten Wunsch (der Lehrenden oder der Studierenden) ist häufiger zu evaluieren.

Allgemeinheit der Bögen: Es sind spezielle Bögen zu erstellen und gezielt zu nutzen (Übung, Vorlesung, Labor, Praktikum, ...). Ein bestimmter Basisteil kann gleich sein (z.B. überall Freitextfeld).

Umfang: Maximal eine DIN A4 Seite bei sinnvoller Schrift und Freitext.

Besonderheit digital: Vertiefungsblöcke bei Bedarf. Z.B. bei Übung nur gezieltere Fragen anzeigen wenn eine Eingangsfrage negativ beantwortet wurde.

Form: Sowohl Papierform als auch die digitale Form haben ihre Stärken. Die Besonderheiten der verschiedenen Formen sind zu kommunizieren.

Die Form ist so zu wählen, sodass möglichst viele Interessierte erreicht werden (im Sinne einer Evaluierung, d.h. den Zeitraum für Rückmeldungen zu dehnen ist nicht hilfreich, da dies die Rahmenbedingungen ändern kann).

Freitext: Freitextfelder zur Rückmeldung sind generell mitaufzunehmen.

Verwendung: Ergebnisse sind hochschulöffentlich in digitaler Form bereitzustellen. Sie enthalten die Ergebnisse der Veranstaltung (Für alle Items wenn möglich Mittelwert, Standard-Abweichung, Anzahl). Sie enthalten die Namen der jeweils Lehrenden und die Kommentare der Freitextfelder. Die Freitextfelder sind vor der Weitergabe an die Lehrenden redaktionell aufzubereiten (Handschrift zu Text, Ehrverletzende Kommentare entfernen, Mehrfachnennungen mit Angabe der Anzahl zusammenfassen). Den Lehrenden ist vor der Veröffentlichung die Möglichkeit zu geben das zu veröffentlichende Dokument mit einer Stellungnahme zu ergänzen.

Entscheidung über Formalia und Spielräume: Basis für Evaluierungen ist eine hochschulweite Evaluationsordnung/Satzung. Für die Festlegung von offenen Punkten, Spielräumen und zu treffenden Entscheidungen ist ein paritätisch besetztes Fachbereich/Fakultätsweites Arbeitsgremium zuständig (Z.B. wann wird die Evaluation genau durchgeführt, welche Veranstaltungen genau, wie lange Frist für Stellungnahme, etc). Diese sollten sich in bestimmten Abständen hochschulweit über die Arbeit austauschen. Je nach Größe der Hochschule ist auch ein hochschulweites Gremium zielführend.

Verantwortung zur Durchführung der Evaluierung: Die Verantwortung zur Durchführung der Evaluierung liegt bei der Hochschule (Verteilung der Bögen, Erfassung der Ergebnisse). Insbesondere werden die Kosten von der Hochschule getragen. Wenn die Hochschule andere beauftragt, sind diese finanziell für die Arbeit zu entschädigen.

Interpretation der Ergebnisse und Maßnahmen: Mit den Evaluationsergebnissen beschäftigt sich ein paritätisch besetztes Arbeitsgremium.

Optimalerweise wird den Ergebnissen eine Kurzinterpretation durch Fachpersonal beigefügt.

Weitere Evaluierungen

Alumnievaluierung: Ergebnisse von Alumnievaluierungen sind hochschulöffentlich. Mit den Ergebnissen beschäftigt sich ein paritätisch besetztes Arbeitsgremium.

Studiengangserfolgsevaluierungen: Bei Notwendigkeit sind Studiengangserfolgsevaluierungen durchzuführen.

Studieneinstiegsevaluierungen: Keine Besonderheiten aus studentischer Sicht.

Produktevaluierungen: Bei Notwendigkeit sind Produktevalierungen durchzuführen

Klausur/Übungsaufgabenevaluierung: Für die Evaluierung von Klausuren und Übungsaufgaben ist eine Experimentierklausel zu schaffen.

Fachschaftsevaluierungen: Auch wir haben den Anspruch qualitativ gute Arbeit zu leisten. Evaluierung ist als ein Instrument dafür in Betracht zu ziehen.


AK_Zensur[Bearbeiten]

Resolutionstext[Bearbeiten]

Wir sprechen uns gegen Zensur jeder Art aus. Wir fordern sachlichen, offenen Diskurs.


Berichte aus den AKs[Bearbeiten]

AK: Sind die KIF-Fotoregeln noch zeitgemäß?[Bearbeiten]

Der AK hat sich den Fotoregeln der KIF gewidmet. Die bestehenden Regeln erschienen impraktikabel. Der AK hat zwei berechtigte Interessen identifiziert: Der Schutz der persönlichen Freiheit im geschützten Umfeld der KIF durch die Gefahr, dass Bilder den Weg nach "draußen" finden könnten, und die Einschränkung des Wunsches, eben dieses zu tun.

Der AK hat Sticker entwickelt, die für andere sichtbar anzeigen, dass diese Person der Veröffentlichung ihrer Bilder zustimmt. Diese Lösung ist jedoch noch nicht perfekt und soll perfektioniert werden.

AK: Gute Lehre[Bearbeiten]

Der AK wollte diskutieren, was gute Lehre eigentlich ist, und hat zunächst ganz viele Fragestellungen gesammelt.

Der AK hat im Wiki eine große Sammlung an Notizen, die er im Plenum aber nicht im Detail vorstellen möchte.


AK: Video[Bearbeiten]

Im Arbeitskreis gab es einen Austausch über entsprechende Programme zur Vorlesungsaufzeichnung und die Entwicklung einer Argumentationshilfe für die Einführung von Vorlesungsaufzeichnungen sowie rechtliche Probleme.

Es wird darum gebeten, bei Interesse in Kontakt zu treten.


AK: GameDev an der Uni[Bearbeiten]

Man hat sich dazu entschieden eine Plattform zur Vernetzung von Studierenden aller Universitäten zu erstellen. Diese trägt den Namen "GameDACH" (Deutschland, Östereich, Schweiz). Es gibt bereits ein hübsches Logo, einen E-Mail-Verteiler zum Austausch und eine Webseite.

Man ruft dazu auf, sich bei Interesse auf den E-Mail-Verteiler per E-Mail an gamedach-subscribe@gamedach.eu zu registrieren.


Einschub: KIF 43.0[Bearbeiten]

Nachricht von der KoMa: Im SS 2015 wird es eine ZaPF-KIF-KoMa in Aachen geben. Hurra!


Fortsetzung Berichte aus den AKs[Bearbeiten]

AK 42[Bearbeiten]

Der AK 42 hat sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begeben.

Wesentlicher Bestandteil der Diskussion waren die Begriffe "Wafflen" und "Orgie".

Zum Begriff Orgie wurde eine Umfrage durchgeführt, um die Definition dieser Begriffe von Studierenden zu sammeln.

Es wird betont, dass es bei dieser Umfrage keine moralische Wertung gab.

Maskulinität und Nerd Culture[Bearbeiten]

Es ging viel um die Definition von Männlichkeit allgemein und die Reproduktion derselben.

Die Diskussion ging bald dazu über, die Gedanken von Personen in Dating-Situationen zu beschreiben. Der Leiter des AKs fand es schwierig die Diskussion in eine angemessene Richtung zu bewegen. Man entschloss sich hernach, zusammen essen zu gehen.

In der Folgeveranstaltung konnte besser auf die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden eingegangen werden, da die Gruppen stark geschrumpft war.

Es wird darum gebeten, die Ergebnisse des AKs in die Welt zu tragen.


AK: Öffentlichkeitsarbeit 2.0[Bearbeiten]

Der AK hat untersucht, wie Fachschaften "neue Medien" nutzen und was daran verbessert werden kann.

Der AK hat tabellarisch die von Fachschaften für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwendeten Medien gesammelt.

Außerdem wurden Regeln erstellt, die dabei helfen sollen, die Medien optimal zu nutzen und die dort kommunizierten Informationen konsistent zu halten.

Zu dem Protokoll des AKs.

AK: Der Blick aus der Filterblase[Bearbeiten]

Es gab einen großen Andrang. Zunächst wurde über die Definition der Filterblase gesprochen. Die Diskussion entwickelte sich dann hin zur Diskussion über die Kommunikation zwischen Personen aus verschiedenen Filterblasen.

Der AK konzentrierte sich daraufhin hauptsächlich auf das Thema der Kommunikation im Allgemeinen.

Es wird dazu aufgerufen, auf der nächsten KIF einen Folge-AK anzubieten.


AK: Quo Vadis Fachvortrag[Bearbeiten]

Der AK war sehr klein und produktiv. Die Fachvorträge dieser KIF wurde von "IT-Talents" und "Materna" geführt.

Es hat sich eingebürgert, dass der Fachvortrag vom Hauptsponsor angeboten wird. Es wurde überlegt, den Fachvortrag nicht mehr automatisch dem Hauptsponsor anzubieten, sondern nur die Option offen zu lassen, um von der KIF aus die Qualitätsstandards besser setzen zu können. Die Vortragenden wissen auch oft nicht, mit welchem Publikum sie zu rechnen haben.

Live-Feedback und das Eingehen darauf sind schwierig. Auch haben nicht unbedingt alle zuhörenden KIFfels großes Interesse an dem Vortrag, leider gelegentlich verbunden mit dem Drang, dies mitzuteilen.

Beim Fachvortrag auf dieser KIF gab es vom AK erstellte Evaluationsbögen, die ausgewertet und dann in gebündelter Form an die Vortragenden gegeben werden sollen.

Der Fachvortrag von IT-Talents schnitt im Durchschnitt besser ab als der von Materna.

Kernresultat der Evaluation: Die Zuhörenden haben nicht den Eindruck, dass die Fachvorträge sie inhaltlich weitergebracht hätten. Über die Länge der Vorträge gab es aber nicht sonderlich viele Beschwerden.

Die testweise aktivierte Twitterwall wurde teilweise als ablenkend empfunden.

Frage: Ist den Anwesenden aufgefallen, dass die IRC-Wall deaktiviert wurde, als gegen Ende des Vortrages stark über den Vortrag gelästert wurde?
Antwort: Ja.


AK: Altklausuren[Bearbeiten]

Der AK diente hauptsächlich dem Austausch.

Eine Übersicht über die in den verschiedenen Fachschaften eingesetzten Verfahren und Systeme befindet sich AK-Protokoll.

Außerdem wurden rechtliche Problemstellungen diskutiert.

Man kam zu dem Ergebnis: Ja, die Fachschaften sollten den Studierenden Altklausuren zum Lernen anbieten.

Frage: Gibt es einen Rechtsanspruch darauf, die eigenen Prüfungsakten einzusehen, oder gibt es einen Rechtsanspruch auf Einsicht beliebiger alter Akten, was datenschutzrechtlich bedenklich wäre?
Antwort: Es gibt das Recht auf eine Klausureinsicht der eigenen Klausur, auf die von anderen aber nicht.

Frage: Ist die Einsicht nur zwei Jahre möglich?
Antwort: Das hängt vom jeweiligen Landeshochschulgesetz ab.


AK: Soziale Phobie[Bearbeiten]

Es gab einen Austausch der Teilnehmenden über soziale Phobien und Hilfsstrategien.

Man hat das Gefühl, sich weiterentwickelt zu haben. Hurra!

Eine Linksammlung befindet sich im AK-Protokoll


AK Code Kata[Bearbeiten]

Sehr wenige Teilnehmende, aber sehr spaßig.


AK: Eignungstest für Studienanfänger[Bearbeiten]

Es waren nur sehr wenige Teilnehmende anwesend. Das Thema soll auf der nächsten KIF vertieft werden und ggf. eine Resolution erarbeitet werden. Jörn hat angekündigt, den Kontakt mit dem Fakultätentag herzustellen.


AK Außendarstellung der KIF[Bearbeiten]

Man möchte erreichen, dass Resolutionen der KIF auch irgendwie an die Außenwelt dringen und nicht nur in unseren Wikis verstauben. Eine entsprechende Resolution wird später vorgestellt.


AK Zusammenarbeit mit anderen bundesweiten Studierendenvertretungen[Bearbeiten]

Es passiert nicht selten, dass andere BuFaTas zur gleichen Zeit und am selben Ort der KIF stattfinden. Man diskutierte also, wie man dies handhaben möchte.


Einschub: MeTaFa[Bearbeiten]

Die MeTaFa hat getagt, allerdings ohne Beteiligung der KIF. Es gibt nun einen entsprechenden Arbeitskreis des fzs.

Frage: Ist das AK-Ergebnis so zu verstehen, dass empfohlen wird, zunächst niemanden zu fzs und MeTaFa zu entsenden und das ganze zunächst zu beobachten, um später zu entscheiden?
Antwort: Es wird bereits jemand entsendet.

Vorschlag: Es wird niemand offiziell zur MeTaFa entsandt, aber grundsätzlich können KIFfel gern MeTaFa und fzs besuchen und dort Themen einbringen oder für die KIF aufgreifen.

Für diesen Vorschlag gibt es im Plenum einiges an Zustimmung, kein Veto und einige Enthaltungen.

Fortsetzung: Berichte der AKs[Bearbeiten]

Kultur-AK: Grafik ist Krieg[Bearbeiten]

Der AK hat ein bisschen über OpenGL gesprochen und sich Code angesehen. Es scheint großes Interesse zu geben, regelmäßig über diese Themen zu sprechen.


Kultur-AK: Extra Creditz in der Diskussion[Bearbeiten]

Es gab weniger Besucher als Interessenten im Anfangsplenum. Angesehen wurden 4 Episoden zum Thema "Videogames in Education" und man hat sich über die Umsetzbarkeit in Deutschland unterhalten. Es waren viele Erstkiffel anwesend, wodurch sich der AK recht gut dazu eignete, sich kennenzulernen und sich auf der KIF sicher zu fühlen.


AK: 15-Jahre Bolonga[Bearbeiten]

Im AK-Protokoll können die eigentlichen 6 Ziele der Reform nachgelesen werden.


AK Studienführer Informatik[Bearbeiten]

Es wurde ein einfaches Konzept zur Weiterentwicklung des Studienführers erarbeitet.


Wahlen / Entsendungen[Bearbeiten]

Julius Willich (TU Darmstadt) wird als Vertretung beim nächsten Poolvernetzungstreffen (PVT) des studentischen Akkreditierungspools nominiert.

Julius wird mit ca. 90 Ja-Stimmen / 0 Nein-Stimmen / 7 Enthaltungen entsandt.

Moritz Grimm (HS Karlsruhe) wird als Vertretung zum Fachbereichstag Informatik (FBTI) nominiert.

Moritz wird mit ca. 90 Ja-Stimmen / 0 Nein-Stimmen / 6 Enthaltungen entsandt.

Die Vertretungen für den Fakultätentag Informatik (FTI) werden dieses Amt fortführen, da es keine neuen Nominierungen gibt.

ARR-K[Bearbeiten]

Es wird gemeutert. Ach herrje!

<Pause>

Der *andy aus Karlsruhe ist neuer Captain. Hurra! Ich meine - Arr!


Resolutionen[Bearbeiten]

Die Redeleitung erläutert, dass eine Resolution eine Aussage des Abschlussplenums der 42,0ten KIF darstellt und für andere KIFs oder sonstige Gremien nicht bindend ist.

Lucy das Konsensschaf erläutert den KIF-Konsens.

Die Redeleitung schlägt vor, die Resolutionen in Eingangsreihenfolge zu behandeln. Es gibt keine Einwände.

Zu jeder Resolution werden zunächst inhaltliche Rückfragen geklärt, dann wird darüber inhaltlich diskutiert und dann wird über die konkrete Formulierung diskutiert.

Nun wird vorgeschlagen, die Behandlung der ersten und zweiten Resolution zu tauschen.

Frage: Wurde versucht, einen Rückkanal zum Petitionssteller aufzubauen?
Antwort: Die Resolution kam wohl von der betreffenden Fachschaft insgesamt, der explizite Aufbau eines Rückkanals wurde nicht versucht.

Frage: Falls entschieden wird, dass die Resolution nicht behandelt werden soll, gilt die Resolution dann als abgelehnt?
Antwort: Den Status "nicht behandelt" kann es eigentlich nicht geben. Entsprechende Anmerkungen können jedoch im Wiki hinterlegt werden.

Ein Meinungsbild ergibt, dass eine Mehrheit dafür wäre, eine Resolution bei Nichtbehandlung im Wiki als "nicht behandelt" zu klassifizieren, statt "abgelehnt" zu vermerken.

Es wird nachgefragt, ob man in diesem Falle die Fachschaft insbesondere per E-Mail anschreibt, um sie dementsprechend zu informieren. In diese Resolution sei anscheinend etwas mehr Arbeit gesteckt worden.

Es wird auf einen Vorschlag hin angemerkt, dass Dinge nicht aus formalen Gründen abgelehnt werden könnten, da die KIF keine formalen Regeln habe, die eine solche Ablehnung begründen könnten.


Resolution gegen TTIP, CETA und TiSA[Bearbeiten]

Es wird vorgeschlagen, die Resolution nicht weiter inhaltlich zu behandeln, die Arbeit der Fachschaft zu würdigen, im Wiki einen entsprechenden Vermerk einzutragen und dies der entsprechenden Fachschaft so zu kommunizieren.

Meinungsbild: Wir behanden die Resolution nicht weiter, wir kennen die Arbeit der Fachschaft an, wir vermerken die Resolution im Wiki als "nicht behandelt", wir informieren die Fachschaft im Speziellen über dieses Vorgehen.

Es besteht Konsens.


Resolution zu Teilzeitstudium[Bearbeiten]

Inhaltliche Rückfragen[Bearbeiten]

Es gibt keine inhaltlichen Rückfragen.

Inhaltliche Diskussion[Bearbeiten]

Vorschlag: Es gibt bereits zwei (noch weiter gehende) KIF-Resolutionen zum Teilzeitstudium (KIFs 29,5 und 38,0). Es soll lediglich auf die älteste Resolution verwiesen werden.

Die älteren Resolutionen werden verlesen.

Es wird eingewandt, eine derart große Änderung könne aus formalen Gründen nicht möglich sein, da der Text der alten Resolution nicht ausgehangen worden sei. Dies wird entkräftet, es habe bereits einmal die Situation gegeben, dass ein komplett neuer Resolutionstext auf dem Plenum erarbeitet worden sei.

Formulierung[Bearbeiten]

Es soll explizit darauf hingewiesen werden, dass das Thema immer noch aktuell ist.

Die älteren Resolutionen sollen unter dem Resolutionstext verlinkt werden.

Die "Aktualität" der vergangenen Resolutionen wird in Frage gestellt, besser wäre möglicherweise eine Formulierung mit "weiterhin gültig". Alternativ könnten die Empfehlungen weiterhin als aktuell angesehen werden.

Meta-Vorschlag: Formulierungsvorschläge sollen aufgeschrieben und vorne eingereicht werden.
Meta-Antwort: Dies habe keinen Nutzen, da sich kaum Personen an der Formulierung beteiligen.

Das Thema "Teilzeitstudium" soll explizit genannt werden.

Es wird darum gebeten, im Anhang der Resolution die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zu verlinken.

Dieser Bitte wird stattgegeben.

Beschluss[Bearbeiten]

Die 42,0te KIF sieht die Empfehlungen aus den bisherigen Resolutionen zu dem Thema Teilzeitstudium der 29,5ten und 38,0ten KIF weiterhin als aktuell an.

Im Konsens beschlossen.

Resolution zu ärztlichen Attesten zur Prüfungsunfähigkeit[Bearbeiten]

Inhaltliche Rückfragen[Bearbeiten]

Frage: Ist beabsichtigt, in der Formulierung auch Universitätskliniken mit einzubeziehen?
Antwort: Ja, nichts soll ausgeschlossen werden.

Frage: Wen fordern wir eigentlich? Universitäten oder Gesetzgeber?
Antwort: Das ist nicht Teil der Resolution.

Hinweis von Thomas: Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits in den 90er Jahren geklärt, dass die Gründe für die Prüfungsunfähigkeit auf dem entsprechenden Attest vermerkt werden müssen. Falls Studierende ein Attest vorlegen, auf dem diese Gründe fehlen, kann der Prüfungsausschuss die Anerkennung der Gründe verweigern.

Frage: Vertraut ein Prüfungsausschuss dem Arzt nicht?
Antwort: (Juristisch) Dies obliegt dem Prüfungsausschuss. Die Prüfungsunfähigkeit ist nur dann gegeben, wenn der Prüfungsausschuss die Gründe für die Nichtteilnahme nachvollziehen kann. Dazu sind Symptome und Co. unter Umständen notwendig.

Anmerkung: Bislang hatte in der Regel eine einfache Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgereicht, nun soll das Verfahren geändert werden und die Ärzte müssten von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden werden.

Anmerkung: Die Resolution sei keine Empfehlung an Studierende, das Recht zu brechen, sondern lediglich eine Aufforderung an die Hochschulen.

Inhaltliche Diskussion[Bearbeiten]

Es wird betont, die Resolution gehe in die richtige Richtung. Die Weitergabe des konkreten Befundes sei nicht notwendig. Man könne dies auf einem entsprechenden Formular auf Symptomklassen verallgemeinern.

Frage: Welche Reichweite hat die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts?
Antwort: Das kann viele verschiedene Bereiche betreffen.

Meinung: Symptome zu analysieren ist nicht Sache des Prüfungsausschusses, der hätte schließlich im Regelfall kein abgeschlossenes Medizinstudium!

Hinweis: Prüfungsausschüsse tagen nicht-öffentlich. Der Datenschutz sei dementsprechend kein großes Problem, die Teilnehmer unterlägen einer Datenschutzverpflichtung. Ein Attest ohne Symptome könne bei einer Anfechtung der Entscheidung des Prüfungsausschusses vor Gericht problematisch werden, da die tatsächliche Prüfungsunfähigkeit nicht mehr nachträglich z. B. durch einen zweiten Arzt festgestellt werden könne.

Die höchste Instanz die man erreichen könne sei der Amtsarzt. Diesem vertraue auch ein Gericht im Zweifelsfall. Man müsste das Hochschulgesetz ändern, um es einfacher zu machen.

Es wird angemerkt, dass der Verzicht auf die Angabe von konkreten Befunden auch den studentischen Prüfungsausschussmitgliedern die Arbeit erleichtere, die auch nichts über konkrete Befunde ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen wissen wollten.

Frage: Ist die Rechtslage Regional unterschiedlich?
Antwort: Da es sich um eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts handelt, gilt sie für das gesamte Bundesgebiet.

Meinung: Wir regen uns hier über Bürokratie im Allgemeinen auf - das führt zu wenig, da wir nicht mehr sagen können als "Gefällt uns nicht!"

Zur Debatte um den Datenschutz wird angemerkt, dass es auch studentische Beschäftigte gibt, die ebenfalls normal datenschutzverpflichtet sind.

Das Bundesverwaltungsgericht sollte in der Lage sein, sich auf die Entscheidung eines Landesgerichtes zu beschränken.

Es wird angemerkt, dass es gegenüber dem Prüfungsausschuss von Vorteil sein kann, wenn Befunde konkret im Attest stehen. Darauf wird entgegnet, dass es in der Resolution ausschließlich um den Rücktritt von Prüfungen geht, nicht um Sondersituationen.

Es wird eingeworfen, dass das Problem eigentlich sei, dass den Studierenden bei Nichtanerkennung eines Attests einer der limitierten Prüfungsversuche abhanden kommt.

Jemand möchte den zuständigen Stellen nicht das Recht absprechen, auch nachhaken zu dürfen.

Es wird angemerkt, dass ein Arzt intern eigentlich Unterlagen haben sollte, aus denen sich die Gründe für die Prüfungsunfähigkeit auch noch nachträglich rekonstruieren lassen sollten. Deshalb sollten eigentlich zunächst keine konkreten Befunde im Attest vermerkt werden müssen.

Die Resolution schließt es zunächst nicht aus, dass dennoch konkrete Befunde im Attest vermerkt werden können. Dies könne aber solche Personen verdächtig machen, die darauf verzichten.

Frage: Soll die Resolution, die der AK vorbereitet hat, so beschlossen werden, auch wenn es noch viele inhaltliche Fragen zu klären gibt?

Es gibt ein Veto.

Es wird angemerkt, dass durch das weit verbreitete Phänomen des "Flurfunks" das Argument der Datenschutzverpflichtung des Prüfungsausschusses geschwächt wird.

Studierende müssten sich die Arbeit machen, von Arzt zu Arzt zu rennen.

Falscher Fakt: Im Zweifelsfall schickt die Uni die Studierenden zum Amtsarzt.

Falscher Fakt: In NRW dürfen - wenn überhaubt - nur Juristen zum Amtsarzt geschickt werden (vgl. Juristenausbildungsgesetz).

Formulierung[Bearbeiten]

"Es sollte nicht verlangt werden dürfen, ..." anstatt "Es darf nicht verlangt werden, ..."

Zusatz: "[...] ohne Gründe zu nennen [...]"

Es sollte statt von der Offenlegung gegenüber der Hochschule von der Entbindung von der Schweigepflicht gesprochen werden, da im Falle von Unikliniken letzteres anwendbar wäre, ersteres jedoch nicht, da die behandelnden Ärzte dort Teil der Hochschule sind.

Vorschlag: Nicht explizit auf Hochschule beziehen, sondern allgemeiner auf die zur Feststellung der Prüfungsunfähigkeit befugten Einrichtung.

Anmerkung: Der Gesetzgeber sollte vielmehr zur Änderung der Situation aufgefordert werden, statt die Hochschulen dazu aufzufordern, das Urteil des BVerwG zu ignorieren.

Anmerkung: Ohne Angabe von Gründen ist zu schwammig, lieber "von wichtigen Gründen"

Es wird mit einer Mehrheit von 16 Personen folgende Änderung entschieden:

"Es sollte nicht verlangt werden dürfen, [...]"

Jemand wirft ein, dass theoretisch nicht der Arzt von der Schweigepflicht entbunden werden muss, sondern auch von den Studierenden verlangt werden kann, die Symptome wahrheitsgemäß anzugeben, mit dem gleichen Effekt.

<Pause>

Es soll nun über mehrere Alternativvorschläge abgestimmt werden. Gegen eine Formulierung gibt es ein Veto. Über die restlichen wird abgestimmt.

Beschluss[Bearbeiten]

KIF420:Resolutionen/Prüfungsunfähigkeit

Die 42,0te Konferenz der Informatikfachschaften fordert, dass zur Abmeldung von Prüfungen aus gesundheitlichen Gründen eine ärztliche Attestierung der Prüfungsunfähigkeit ausreicht. Studierende sollten nicht dazu gezwungen werden dürfen, Diagnosen oder Symptome gegenüber der Hochschule offen zu legen sowie ihren Arzt von der Schweigepflicht zu entbinden.

Im Konsens beschlossen.


Resolution zu Abmeldezeiträumen von Erstprüfungen[Bearbeiten]

Inhaltliche Rückfragen[Bearbeiten]

Frage: Weshalb die Beschränkung auf den 1. Prüfungsversuch?
Antwort: Das kann gern ausgeweitet werden, an manchen Hochschulen darf man sich vom 2. Versuch auch gar nicht abmelden. Der Einfachheit halber wurde diese Version gewählt.

Inhaltliche Diskussion[Bearbeiten]

Es wird vorgeschlagen, die Einschränkung auf den 1. Termin zu streichen. Es gibt mehrere Vetos. Es gebe zu viele unterschiedliche Regelungen. Dies zunächst für den 1. Prüfungstermin zu fordern vereinfache die Angelegenheit ungemein.

Es wird angemerkt, dass in vergangenen Resolutionen in der Regel tendenziell mehr als nur Minimalziele gefordert wurde, weshalb auch hier die Streichung der Einschränkung angemessen wäre.

Als Kompromiss wird vorgeschlagen, auch hieraus eine Mindestforderung zu machen.

Formulierung[Bearbeiten]

Es wird vorgeschlagen, zunächst Maximalforderungen aufzuführen und diese dann einzuschränken.

Abstimmung über folgende Formulierungen:

1. (keine Änderung) 2. "... dass eine Anmeldung von allen Prüfungen, zumindest jedoch vom jeweils ersten Prüfungsversuch, ohne Angabe von Gründen möglich ist." 3. "... dass eine Anmeldung von Prüfungen, zumindest jedoch vom jeweils ersten Prüfungsversuch, ohne Angabe von Gründen möglich ist."

Beschluss[Bearbeiten]

KIF420:Resolutionen/Prüfungsabmeldung

Die 42,0te Konferenz der Informatikfachschaften fordert, dass eine Abmeldung von allen Prüfungen, zumindest jedoch vom jeweils ersten Prüfungsversuch, ohne Angabe von Gründen möglich ist. Die Abmeldefrist darf frühestens eine Woche vor Prüfungstermin enden.

Im Konsens beschlossen.

Resolution zur Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

Es wird angemerkt, dass zu dieser Uhrzeit vermutlich schlecht ein Presseteam gewählt werden kann, wie es in der Resolution vorgesehen ist. Es wird entgegnet, dass dies bei der nächsten KIF vermutlich auch nicht rechtzeitig erledigt werden könnte und es eventuell sinnvoll wäre, der nächsten KIF bereits eine Empfehlung mitzugeben, sodass die Angelegenheit frühzeitig behandelt werden kann.

Inhaltliche Rückfragen[Bearbeiten]

Frage: Gibt es ein Werkzeug zur Unterstützung des Presseteams?
Antwort: Es handelt sich um eine Empfehlung an die nächste KIF, einen entsprechenden AK einzurichten.

Frage: Soll eine Art KIF-Büro im Sinne des KoMa-Büros eingeführt werden?
Antwort: Nein, keinesfalls.

Inhaltliche Diskussion[Bearbeiten]

Die Empfehlung erscheint zu rigide. Die allgemeine Empfehlung einer Öffentlichkeitsarbeit wird als sinnvoll erachtet, aber nicht derart detailliert.

Problematisch könnte auch sein, dass Antworten verschickt werden sollen, was stets eine Interpretation der KIF-Beschlüsse durch das Öffentlichkeitsteam beinhalten würde, was als negativ gesehen wird.

Es wird gefragt, wie man Empfehlungen noch weiter abschwächen soll.

Vorschlag: Der gesamte Inhalt wird gestrichen und der nächsten KIF wird lediglich empfohlen, einen entsprechenden AK einzurichten.

Entgegnung: Dafür würde man allerdings keine Resolution benötigen.

Es wird vorgeschlagen, die Resolution nun inhaltlich abzustimmen. Es gibt kein Veto, aber unbestimmte Bedenken.

Es wird betont: Dies ist eine Empfehlung, die nächste KIF hat keinerlei Verpflichtung demgegenüber.

Der Antragssteller betont, dass es sich bei den Stichpunkten um Anhaltspunkte für die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit handelt, um dem Team eine Art Anleitung an die Hand zu geben.

Verfahrensvorschlag: Verschiebung der Resolution nach hinten.

Ein Meinungsbild über die drei Optionen - 1.: Nichtverabschiedung - 2. Verabschiedung mit Kürzung des Inhalts - 3. Verschiebung nach hinten ergibt, dass die Resolution hinter die nächste Resolution verschoben wird.

Resolution zur Evaluierung[Bearbeiten]

Inhaltliche Rückfragen[Bearbeiten]

Es wird darum gebeten, die sehr lange Resolution in Teilabschnitten vorzustellen und zu diskutieren.

Frage: Wurde bedacht, dass sich Dozierende für eventuell negative Evaluierungsergebnisse mit einer schwereren Klausur rächen könnten?
Antwort: In Abwägung der Argumente fallen derartige Einzelfälle nicht so stark ins Gewicht.

Frage: Bedeutet DIN-A4-Seite eine Einzelseite oder eine Doppelseite?
Antwort: Das überlassen wir der Interpretation des Durchführenden.

Frage: Gibt es eine Begründung für die gewählte Größe von einer DIN-A4-Seite?
Antwort: Es gibt Hochschulen mit mehr Seiten, an denen jedoch "eine gewissen Evaluierungsmüdigkeit" auftritt. Eine Seite sei ausreichend, um die Evaluierungsziele zu erreichen.

Frage: Wurde berücksichtigt, dass der Rücklauf bei einer digitalen Evaluierung meist geringer ist als bei Papierbögen?
Antwort: Ja, siehe AK-Protokoll im Wiki.

Frage: Welche Art der Parität ist hier gemeint? (Abschnitt "Entscheidung über Formalia und Spielräume")
Antwort: Das wird absichtlich nicht spezifiziert und hängt von der Struktur der Hochschule ab. Primär sollen Professoren und Studierende gleich beteiligt werden.

Frage: Was sind Alumnievaluierungen? Was tut man da?
Antwort: Absolventinnen und Absolventen werden befragt, wie sich ihr Studium auf ihren weiteren Lebensweg ausgewirkt hat und ob und wo es Verbesserungspotential gibt.

Frage: Was sind Studiengangserfolgsevaluierungen?
Antwort: Diese Evaluierungen wollen Studierende befragen, die für ihr Studium länger brauchen als gedacht oder den Studiengang wechseln.

Frage: Was ist eine Experimentierklausel?
Antwort: Eine Experimentierklausel soll es ermöglichen, mit Übungs- oder Klausurevaluierungen herumzuexperimentieren, da es zu diesen Instrumenten wegen geringer Verbreitung noch wenig Erfahrungswerte gibt.

Frage: Bezieht sich Studieneinstiegsevaluierung auf einen Zeitpunkt (zu Studienbeginn) oder ein Thema (Fragen zum Studienbeginn)?
Antwort: Studieneinstiegsevaluierungen beziehen sich auf die Ereignisse zu Beginn des Studiums.

Es wird vorgeschlagen, aufgrund des großen Umfangs der Resolution ihre Inhalte wie bei der letzten Resolution außerhalb des Plenums zu diskutieren, falls gegen die aktuelle Formulierung Vetos vorliegen. Dagegen gibt es Vetos.

Inhaltliche Diskussion[Bearbeiten]

Die Einschränkung auf lediglich eine DIN-A4-Seite wird kritisiert. Dem wird entgegnet, dass im AK die Beschränkung auf eine Seite als zweckmäßig und ausreichend erachtet wurde und der Evaluationsmüdigkeit entgegenwirken würde.

Es wird klargestellt, dass eine Evaluationsordnung lediglich festlegen soll, dass Evaluierungen erlaubt sind.

Jemand wirft ein, dass in der Regel Online-Evaluierungen durchgeführt werden müssten, um möglichst viele Teilnehmende erreichen zu können. Die Diskrepanz zwischen "Leute erreichen" und "möglichst hohe Teilnahme" soll aufgelöst werden.

Formulierung[Bearbeiten]

Vorschlag: Statt Alternativen zur Evaluierung sollen zusätzliche Maßnahmen möglich sein.
Antwort: Nein, es sollen in Sonderfällen explizit sinnvollere Alternativen genutzt werden.

Vorschlag: Nicht nur die Hochschule soll die Kosten tragen, sondern auch ggf. Dritte.
Antwort: In der Regel bekommt man das Geld von der Hochschule, auch wenn es ursprünglich von Dritten kommt.

Gegen eine allgemeine "Im-Einzelfall-können-andere-Regelungen-getroffen-werden-Klausel" wird eingewandt, dass dann in allen Punkten die Tür für ausufernde Diskussionen geöffnet wird, was warum anders gehandhabt werden sollte.

Beschluss[Bearbeiten]

Es gibt Konsens, die Resolution, mit den vorgeschlagenen Änderungen zu verabschieden. Ein kleines Detail wird außerhalb des Saals abgesprochen, das Plenum ist Einverstanden, dem Ergebnis dieser Detaildiskussion zuzustimmen.

KIF420:Resolutionen/Evaluierung

Im Konsens beschlossen.

Resolution zur Öffentlichkeitsarbeit (Forts.)[Bearbeiten]

Formulierung[Bearbeiten]

Es gibt keine Vorschläge zur Umformulierung

Beschluss[Bearbeiten]

KIF420:Resolutionen/Öffentlichkeitsarbeit

Im Konsens beschlossen.

Resolution zur Zensur[Bearbeiten]

Der Antragssteller zieht die Resolution zurück. Jubel im Saal.

Sonstiges[Bearbeiten]

Joke weist darauf hin, dass nächstes Jahr in Braunschweig das Easterhegg stattfindet (Ostern 2015).

Das Abschlussplenum endet um 3:47 Uhr.