KIF480:Resolutionen/Kritik am Verhalten des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung und der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Karliczek, im Kontext der Corona-Krise

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Die 48,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften kritisiert das Verhalten des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dessen Umgang mit den Studierenden in Bezug auf die Corona-Krise. Auf Forderungen studentischer Vertretungen wurde zunächst über viele Wochen nicht mit Maßnahmen reagiert. Später wurden die Studierenden immer weiter vertröstet. Mehrfach wurden inkorrekte Informationen durch das BMBF kommuniziert.

Die durch das BMBF erarbeiteten Lösungen haben sich als nicht lösungsorientiert und nicht zielgerichtet herausgestellt. Zusätzlich verzinste Kredite führen zu weiterer Verschuldung, und somit lediglich zu einer Verlagerung des Problems in die Zukunft. Dies verfehlt die Bedürfnisse betroffener Studierender komplett. Ebenso fehlt eine Lösung für internationale Studierende. Die 48,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften fordert daher eine Neuausrichtung der Maßnahmen des BMBF unter Einbezug von Studierendenvertretungen. Darüber hinaus schließt sich die 48,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften der Forderung[1] des freien zusammenschluss von student*innenschaften e.V. (fzs) an, fordert entsprechende Konsequenzen für Verantwortliche und somit den Rücktritt von Frau Karliczek als Bundesministerin für Bildung und Forschung.


Im Konsens angenommen

Anmerkungen[Bearbeiten]