KIF540:Studium Generale / Freie Wahlbereiche

Aus KIF

Studium Generale[Bearbeiten]

TU Darmstadt[Bearbeiten]

  • Bachelor 5-6 CP
  • Master 18-20 CP
  • kann über Campus-Management System gewählt werden
  • (fast) alle nicht-Informatik Module der Uni möglich
  • häufig Sprachkurse
  • teilweise Überschneidungen mit Informatik
  • benotet
  • wenig Verwaltungsaufwand

HS München[Bearbeiten]

  • Bachelor 5-10 CP
  • automatische Anrechnung
  • eigene Kurse für Studium Generale / keine Anrechnung von Modulen anderer Fakultäten
  • starke Kapazitätsengepässe
  • Politik / Ethik / Informatik etc.
  • Studis wollen das weg haben
  • Sprachkurse sind beliebter
  • benotet
  • System katastrophal

Uni Ulm (altes System)[Bearbeiten]

  • 3 CP Module aus festem Katalog (z.B. Sprache, Philosophie) (unbenotet)
  • 24 CP Anwendungsblock (je nach Fach für Informatik oder auch für eigene Studis designed) (benotet)

Uni Ulm (neues System)[Bearbeiten]

  • Pflichtmodul Informatik und Gesellschaft
  • 1 Modul wo alles nicht-Informatik anrechenbar ist
  • benotet
  • technisch über allowlist gemerkt was schon mal angerechnet wurde
  • erstmalige Anrechnung braucht Genehmigung (nur geprüft ob es in der Informatik landen könnte)

TU Chemnitz[Bearbeiten]

  • feste Liste (z.B. Sprache, Jura, BWL, Soziologie, Ethik, …)
  • automatische Anrechnung über HIS
  • Summer Schools anrechenbar auf Antrag

Uni des Saarlands[Bearbeiten]

  • 17 CP unbenotet
  • bis zu 6 CP Sprachkurse
  • 1-2 CP Softskills
  • Ringvorlesung
  • Praktikum/Seminare
  • Industriepraktika auf Antrag
  • Anrechnung von anderen Fakultäten ausnahmsweise auf Antrag
  • oder alle anderen Vorlesungen und Module der Fachrichtung Informatik

Uni Trier[Bearbeiten]

  • feste Liste die von anderen Fakultäten eingestellt wurden
  • Anfängergeeignete Module (teils frühe Bachelormodule, teils extra für andere Fakultäten für Studis ohne Vorwissen)

Uni Duisburg-Essen[Bearbeiten]

  • Studis wollten zu informatik-nah wählen
  • früher war es verboten dort Informatikmodule zu wählen
  • nur im Bachelor
  • auch fachfremde Ausbildung kann dort angerechnet werden

TU Dresden[Bearbeiten]

  • früher 1 Modul
  • 79 Sprachkurse
  • uni-weiter Studium Generale Katalog (auch von International Office und anderen nicht-Fakultäten)
  • wenig Interesse an Informatik-Modulen (wer einfaches haben will macht Englisch Sprachkurse)
  • insgesamt 5 CP

Anrechnung von externen Leistungen[Bearbeiten]

  • bsp: eine ausbildung als bademeister: ist bei manchen unis möglich

Vorteile[Bearbeiten]

  • gute Erfahrung bei großer Auswahl und hoher Kapazität
  • eigene Interessen
  • “krazt die Nerds aus ihrem Loch raus” -> gut für die Persönlichkeitsentwicklung
  • Humboldtsches Bildungsideal
  • mehr Interdisziplinarität
  • mehr Eigenverantwortung für Studis
  • mehr Kontakt zu Studierenden andere Fachrichtungen

Nachteile / Probleme[Bearbeiten]

  • wenn es mit nenneswerter Gewichtung benotet wird, wird im ersten Semester gefragt welches Modul das leichteste Modul ist (Uni DE) (passiert aber auch Wahlbereich Informatik)
  • von fremden Fakultäten nur für Studium Generale angebotone Module oft von schlechter Qualität
  • wenn ein konkreter Pool an Veranstaltungen (für die gesamte uni) angeboten wird, werden als “einfach zu bestehende” angesehene überlaufen. Ggf. kommen studierende sogar nicht durch das Losverfahren und bekommen keinen Platz für die generalen Module in diesem Semester.
  • bei benoteten “Wenn ich gewusst hätte, das der chinesisch Sprachkurs in die Note geht, hätte ich den nicht gemacht.”

Bedingungen für gute Umsetzung[Bearbeiten]

  • nicht als Pflichtmodul modellieren, sonst kann man sich damit exmatrikulieren
  • falls fester Pool: Uniweiter Pool extra für Studium Generale, Einführungsveranstaltungen
  • Zeitslots sollten synchronisiert werden
  • Finanzierung nach Belegung
  • Module nach erster Anrechung als Allowlist speichern oder Anmeldung immer automatisiert
  • CP der Module sollten passen