KIF540:Resolutionen/Typst in der Wissenschaft

Aus KIF

Die 54,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften stellt fest, dass aktuell weit verbreitete Schriftsatzsysteme und Textverarbeitungsprogramme für uns wichtige Anforderungen nicht erfüllen:

  • Open Source
  • gute Usability
  • gute Kollaborationsmöglichkeiten
  • Einstiegsfreundlichkeit
  • Barrierefreiheit in der Verwendung und in den damit erzeugten Dokumenten

Als vielversprechendste Option sieht die KIF hier aktuell das Schriftsatzsystem Typst.

Die 54,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften fordert alle Wissenschaftsverlage, Fachgesellschaften und Konferenzen dazu auf, Typst als Abgabeformat für den Quellcode von wissenschaftlichen Arbeiten zumindest zusätzlich zu akzeptieren.

Diese Einschätzung trifft die KIF zum aktuellen Zeitpunkt und auf Basis der ihr vorliegenden Informationen.

Begründung[Bearbeiten]

LaTeX findet als Schriftsatzsystem breite Nutzung insbesondere in der Wissenschaft, jedoch haben sich viele Aspekte der Sprache seit ihrer Entstehung in den 1980ern kaum verändert. LaTeX erfüllt die oben genannten Anforderungen nicht vollständig, woraus sich der Bedarf nach Alternativen ergibt. Bei Typst handelt es sich um ein modernes, vielversprechendes Schriftsatzsystem, dass viele der Kritikpunkte von LaTeX behebt und aktiv an weiteren Verbesserungen arbeitet. Durch diese aktiven Verbesserungen hat sich Typst inzwischen als viable Alternative etabliert.