KIF535:Resolutionen/Selbstverpflichtung zur KI-Nichtnutzung

Aus KIF

Die Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften verpflichtet sich wie folgt: Es soll keine generative KI[1] zur Erstellung der Inhalte von Resolutionen, AK-Protokollen und Ähnlichem, verwendet werden. Falls in Ausnahmefällen dennoch generative KI eingesetzt wird, muss dies deutlich sichtbar und möglichst im selben Dokument deklariert, sowie Fakten überprüft, werden.

Bei der Anwendung dieser Resolution ermuntert die 53,5. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften alle künftigen KIFfel zur Nutzung ihres guten Verstands.

Kommentar der Reso-Sprechenden[Bearbeiten]

Da sich im Plenum gezeigt hat, dass der Kontext dieser Resolution relevant ist und die Resolution zu Missverständnissen neigt, wurde sich darauf geeignet, dass die Reso-Sprechenden einen Kommentar auf Basis der Plenumsdiskussion anhängen, der künftigen KIFs die Interpretation erleichtern soll:

  • Diese Resolution ist eine reine Selbstverpflichtung, kein Regelwerk.
    • Mit dieser Resolution haben wir uns geeinigt, wie wir uns verhalten wollen. Diese Resolution wirkt also rein normativ, d.h. sie sagt nur was sein sollte.
    • Insbesondere gibt es keine Kontrolle, Durchsetzungsmechanismen o.Ä..
    • Die KIF überträgt die Verantwortung im täglichen Handeln, aber auch in der Bewertung dieses Handelns an die einzelnen KIFfel.
  • Begründung bzw. Kernidee:
    • Der Kern der inhaltlichen Arbeit der KIF ist, dass Menschen (KIFfel) die Interessen von Menschen (z.B. Studierende) vertreten.
    • KI-Systeme sind keine Menschen und können deshalb höchstens handwerklich unterstützen, niemals aber die Motivation für das Handeln der KIF bereitstellen.
    • Grundsätzlich wird deshalb, aber auch aufgrund verschiedener ethischer und gesellschaftlicher Gründe, die Nutzung von KI zur Vertretungsarbeit von vielen auf der KIF kritisch betrachtet.
  • Unterstützungstätigkeiten durch KI-Systeme sieht die KIF nicht so kritisch, insbesondere wenn sie keinen Einfluss auf die Vertretungsarbeit haben und wenn positive Auswirkungen z.B. in Bezug auf die Qualität zu erwarten sind.
  1. Unter generativer KI versteht die KIF hier besonders Large Language Models (LLMs), aber auch bildgenerierende Modelle.