KIF535:Resolutionen/Nachhaltige Weiternutzung technischer Infrastruktur
Die 53,5. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften schließt sich dem Positionspapier Gerätebörse
sowie der Resolution Niederschwellige Weiternutzung technischer Infrastruktur
der Zusammenkunft aller deutschsprachigen Physik-Fachschaften (ZaPF) an.
Die 53,5. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften merkt außerdem an, dass bei „Universitäten“ hier auch Hochschulen mit eingeschlossen sind.
Vorabversion des Positionspapiers Gerätebörse[Bearbeiten]
Die Zusammenkunft aller Physikfachschaften (ZaPF) spricht sich für eine zentrale, universitätsübergreifende Material- und Gerätebörse für nicht mehr benötigte technische Infrastruktur, z. B. aus Laborauflösungen, aus.
Das wirkt unterstützend in der aktuell finanziell angespannten Lage vieler Universitäten und hilft der Vermeidung von Ressourcenverschwendung.
Hierzu kann z. B. ein Wiki-artiges System sowohl zur Vernetzung, als auch zu aktuell vor der Entsorgung stehender Geräte und der Dokumentation einzelner, erfolgreicher Austausche in Kollaboration mit KFP und DPG geeignet sein, die sich auf die Ankündigung zur Verfügung stehender Geräte fokussiert. Der konkrete Materialaustausch kann dann unter den interessierten Parteien geregelt werden. Für die darüber hinausgehende, externe Abgabe von Geräten sei auf die Resolution „Resolution Niederschwellige Weiternutzung technischer Infrastruktur“ verwiesen.
Vorabversion der Resolution Niederschwellige Weiternutzung technischer Infrastruktur[Bearbeiten]
Aktuell werden viele Geräte entsorgt, die universitätsintern an anderen Arbeitsgruppen bzw. z. B. durch finanzschwache oder technikaffine Studierende oder Schulen noch genutzt werden könnten. Das ist prekär, gerade vor dem Hintergrund der finanziell angespannten Lage vieler Universitäten und der Vermeidung von Ressourcenverschwendung. Die ZaPF fordert deshalb:
Der Aufwand für Verkauf und Abgabe von nicht mehr benötigter technischer Infrastruktur darf nicht komplexer sein, als deren Entsorgung.
Die ZaPF fordert die DFG-Kommission für Nachhaltigkeit, sowie die Kanzlerjahrestagungen der Universitäten und Hochschulen und bei Universitäten insbesondere den Arbeitskreis Entbürokratisierung dazu auf, sich für eine solche einfache, niederschwellige Infrastruktur einzusetzen. Gerne ist die ZaPF bereit, mögliche Lösungen in einem gemeinsamen Austausch anzugehen.