KIF530:Zusammenhalte fördern und Gemeinschaftsgefühl stärken

Aus KIF

AK Zusammenhalte fördern und Gemeinschaftsgefühl stärken

Leitung: Anarchistische Selbstverwaltung :)

Protokoll: Joghurt (Uni Augsburg), Timm Bugla (FAU Erlangen-Nürnberg), Charlie Bormann (HHU Düsseldorf)

Anfang: 10:15 Uhr

Ende: 11:16 Uhr

Kurier - Schreib Mensch: Marie - Uni Oldenburg

1. Orga-Info: Da AK-Leitung nicht da war, wurde der AK zu einer Gesprächsrunde umgestellt

2. Anwesende Fachschaften

   - FS Mathe - Bonn
   - FS Info - TU München
   - FS Mathe und Info - Münster
   - FS Mathe und Info - Würzburg
   - FS Naturwissenschaften - HHU Düsseldorf
   - FS Mathe/Physik/Informatik - Uni Bayreuth
   - FSI Informatik - FAU Erlangen-Nürnberg
   - FS Info - TH Ingolstadt
   - FS Info - Oldenburg
   - FS Mathe - RPTU Kaiserslautern
   - FS Info - Augusburg
   - FS Info - TU Graz
   - FS Mathe - Augsburg
   - FSR Info - FSU Jena
   - FS - Freiburg
   - FS Info - TU Darmstadt 
   - FS - TU Braunschweig

3. Grundfrage von AK: Wie funktioniert Teambuilding in FSen? Gibt es Konflikte da?

4. Teambuilding bei verschiedenen Fachschaften - Bonn:

   - Räumlichkeiten helfen weiter
   - Interne Semesterfeier für nur Fachschaftsaktive
   - Klausurfahrt im Wald für Fachschaftsarbeit & gemeinsames Kennenlernen
   - Konflikte in Fachschaft als Zwischenmenschliches sehen, nicht als problem von Ämtern
       - Funktioniert unterschiedlich gut

- TUM:

   - Haben zwei Fachschaftskonstrukte mit Mathe/Physik/Chemie 
   - Gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Fachschaften. 
       - Dadurch viel Grüppchenbildung. 
   - Spontanes gemeinsames Grillen und Spieleabende
   - Konflikte zwischen Grüppchen durch ungeklärte Zuständigkeiten oder widersprüchliche Aufgaben

- Uni Münster

   - Gemeinsame Fahrt
   - Auch Gruppenbildung
   - Mentorenprogramm
   - Umgang mit Konflikten ist aktuelles Thema

- Uni Würzburg:

   - Sind Mathe/Informatik-Fachschaft 
       -  1 Mathe-Studi, da sie eher zur Physik-FS gehen
       -  paar Lehramt-Studis
       -  Überwaltigend Info-Studis. 
   - Zwei Campi -> Mathe vom FSI-Zimmer getrennt 
   - Grüppchenbildung nach Studiengänge ohne große Konflikte 
   - Integration von Mathe-Studis schwierig wegen Kreislaufproblem
   - Gutes Verhältnis zur Physik-FS aufgrund von Vernetzungswochenenden seit 2 Jahren

- Düsseldorf:

   - 6 Leute
   - Teambuilding gibt es weniger aber in den Sitzungen passiert das von selbst. 
   - Wegen Neuwahlen wird überlegt ein Fachschaftswochenende durchzuführen
   - Intern gibt es eine von den 6 Personen, die nix macht 
   - Arbeitsteilung ist komisch

- Bayreuth FS MPI

   - Ungefähr 25 Aktive. 
   - Für eine Mathe/Physik/Informatik-Fachschaft ist die gut durchgemischt. 
   - Eine Gruppenteilung gibt es nach Interessen, bspw. Brettspielabende. 
   - Fachschaftszimmer selbst ist ein Ort in dem man sich reinsetzen kann. Dort labert man und fördert die soziale Durchmischung. 
   - Auch Fachschaftswochende mit früheren Fachschaftler zur Vernetzung zwischen Jahrgängen
   - Bei größeren Veranstaltungen gab es mal Stress, damals half als Reminder: dagegen half eine Spaß-Powerpoint-Karaoke?

- Erlangen FSI Informatik

   - Kleine Fachschaft mit ~10 Personen. Dort ist es viel inoffizieller (verglichen mit Bayreuth). Da es nur eine Freundesgruppe gibt, schwierig zur Arquise neuer Leute aber Zusammenhalt leichter.

- TU Ingolstadt:

   - 7 Mitglieder
   - Wegen der kleinen Gruppe ein sehr freundschaftlicher Umgang. 
   - Neue Leute sind zwar da, aber Einbindung dieser schwierig?

- Oldenburg:

   - 26 Leute FSR-Fahrt hat sehr geholfen für Gemeinschaft. 
   - Es gibt einen AK work/life-balance. Er macht interne Events, wie zusammen laufen zu gehen. Es gibt auch neuerdings eine Leserunde. Es funktioniert sehr gut. Es gibt einen schönen Fachschaftsraum, in dem viel privat organisiertes stattfindet. Es gibt einen Channel für interne selbstorganisierte Veranstaltung.
   - Konflikte: Es gab mal einen ganz großen Konflikt, bei dem es auch Mentoring gab, aber es haben sich die Spannungen nicht ganz gelöst.

- RPTU Kaiserslautern:

   - ~13 Leute, darunter 6 bis 7 Aktive
   - Leute fühlen sich wenig verantwortlich, Aufgaben zu übernehmen 
   - Es gibt hauptsächlich eine Gruppe, die soziale Events trägt. 
   - Andere schauen auch nicht im Büro oder sonst vorbei.

- Uni Augsburg (Informatik)

   - 32+ aktive Mitglieder
   - Events Hüttenfreizeit/Eislaufen/Grillen, um Gemeinschaftsgefühl zu fördern
   - Grüppchenbildung auch dort wegen Größe
   - Konflikte bspw. durch unangenehme/missverstandene Scherze, die schnell vor Ort aufgeklärt wurden

- TU Graz

   - 20 bis 30 Leute:
   - Gruppenbildung nicht ganz vermeidbar.
   - Wöchentliche Sitzungen
   - Wöchentliche Veranstaltungen, bei denen man sich auch sieht
   - Vor dem Semester fährt man ein Wochenende weg zum Arbeiten
   - Ausflüge gibt es, die sind auch für die Studierende offen.
   - äquivalent organisiert AStA oft Vernetzungsangebot für Studierendenvertretungen

- Uni Augsburg (Mathe):

   - Es gibt Gruppenbildung, die nicht so offen für neue sind. Es gibt seit einem Semester eine Laufgruppe, die aber auch eine neue Gruppe gebildet hat

- FSU Jena Informatik Fachschaftsrat:

   - ungefähr 10 Aktive. Es wird seit längerem um aktive Mitglieder gerungen. Es kommen meistens Freundesgruppen als ganzes rein. Dadurch entsteht wenig Durchmischung. Zusammen mit Mathe und Geoinformatik gibt es eine Vernetzung zwischen den FSRs. Der Raum ist sehr klein. Leute, die nicht häufiger da sind, sind nicht gut vernetzt. Auch zwischen den FSR sind es wenige, die das meiste machen. Konflikte sind meistens inhaltlich.

- Freiburg

   - Fachschaftshütten, Spieleabende Filmeabende intern als auch öffentlich
   - Relativ großer Fachschaftsraum mit vielen Arbeitsplätze und einem gutem Sofa. Nicht alle Leute, die mitmachen, werden spezifisch gewählt. Grüppchenbildung passiert. Gerade weil es nicht relevant ist, ob man gewählt wird, ist es schwierig Konflikte zu lösen. Es gibt ein Awarenessteam, das semi-effektiv war.

- Darmstadt

   - ungefähr 30 aktive:
   - laut hessischem Hochschulgesetzt sind offiziell gewählte FSRs nicht größer ab ungefähr 1000 vertretene Studierende. Nur gewählte Leute sind dadurch zu wenig. Alle sind wilkommen, die da sind. Sogar eine Person, die nicht mehr an der Uni studiert, macht mit.
   - FS-Raum ist zu klein für die Zahl an Leuten.
   - durch einen zweiten Raum gab es eine Spaltung der Gruppen. Von der anderen Gruppe gibt es jetzt eine eigene Liste. Noch reden sie miteinander. Fast keine internen Veranstaltungen, weil man sich darauf konzentriert hat für die Studis was anzubieten. Sehen das als einen Fehler im nachhinein. Es brennt.

- Braunschweig

   - Es gibt ein paar Grüppchen, die aber recht offen für neue sind. Es wurde probiert mal etwas internes zu machen, es hat nicht funktioniert. Jetzt waren sie zusammen im Hochsceilgarten und das fanden alle eigentlich super. Es gibt zwei Ansprechpartner bei Problemen (extern) was auch schon einmal funktioniert hat.

5. Offene Diskussion

   - Hessisches Hochschulgesetz gibt Anzahl an FSR Menschen vor
   - FSR wird direkt gewählt
   - Einführungssitzung wird in der Länge begrenzt und man unternimmt danach etwas, was gut funktioniert hat. 
   - Die FS Informatik der TU Darmstadt vertritt nicht so viele Studiengänge
   - In NRW sind FSR Dinge in der Verfassung der Studierenschaft geregelt
   - Bayern ist Bayern (und tut, was es tut) und es ist in der Grundordnung festgelegt in Bayern. Bis 500 Studierende 12 FS Mitglieder
   - Es gibt große Schwierigkeiten gemeinsame Termine zu finden.
       - Es gibt oft Leute, die spontan nach der Sitzung im Chat der Fachschaft ankündigen.
       - Termine für solche Sachen werden über ein Termintool geregelt. Meistens wird sich nach den Sitzungen zusammengesetzt
       - Offiziell gibt es einmal im Jahr eine Abstimmung, wann die Sitzung ist. Aber es ist immer der selbe Termin faktisch. Danach sitzt man gemeinsam in der Fachschaft. Zu viele Leute für das Fachschaftsbüro.
       - Trennung zwischen FSR- und FSV-Sitzungen immer zur selben Zeit dadurch legt sich niemand dort etwas hin.
       - München verändert manchmal den Termin zwischen Dienstag und Mittwoch. Die Leute kochen etwas nach der Sitzung in der Küche.
       - Termine für die Sitzungen variieren, aber bei großen Fachschaften tendieren die Termine auf die selbe Zeit am selben Tag zu fallen.
       - Eine Verschiebung der Sitzung hat bei einer anwesenden Fachschaft nicht geholfen, weil die entsprechenden Leute trotzdem nicht aufgetaucht sind. Wenn neue Leute beitreten, wie werden die integriert, dass die sich wohl fühlen. Wie kann man das durchbrechen?
   - Jede Person bekommt einen Partner an die Seite gestellt. Die Leute kriegen jemanden, der für alle Fragen und alles neue explizit da ist.
   - Nach der Fachschaftssitzung wird relativ lange zusammengesessen. Dadurch gibt es Austausch direkt nach der Sitzung.
   - Erstifreundliche Sitzung, bei der diskutierte Themen weniger kontrovers sind. Neue Leute einbinden und nicht in die Ecke gesetzt werden. Es gibt viele Beauftragte für vieles, man könnte jemanden dafür zuständig machen neue Leute zu integrieren.