KIF530:IT VorbildHochschule Bremerhaven
| Informationen zu diesem*dieser Passauer, Frankfurter und Bremerhavener Kunstobjektkandidat*in: | |
|---|---|
| Ansprechperson: | Robin (TUM) |
| AK: | Umgang mit US Abhängigkeiten in Studierendenschaft und Fachschaft |
| Kunstwissenschaftliche Analyse: | Es sollen noch innovative Lösungen für das Kühlen von Serverräumen hinzugefügt werden |
| Bewertung: | 3 empfangene von 10 gesendeten E-Mails |
Nachdem im AK "Umgang mit US Abhängigkeiten in Studierendenschaft und Fachschaft" festgestellt wurde, dass die Hochschule Bremerhaven doch nicht nur schlechte Dinge macht, fordert die 53,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften alle restlichen Hochschulrechenzentren auf, folgende Innovationen aus Bremerhaven zu übernehmen.
- Mailserver sind grundsätzlich in der Nacht abzuschalten. Dabei ist zu beachten, dass der Mailserver Mails nach dem Empfangen kommentarlos verwirft und explizit nicht rejected oder nicht entgegennimmt. Bekanntlich senden weder Studierende, Verwaltungsangestellte, noch Lehrende E-Mails außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Folglich können dies nur Spam-Mails von bösen Hackern aus dem Ausland sein. Ausschlaggebend ist hier nicht der Eintreffzeitpunkt am Posteingangsserver, sondern der relevante SMTP header.
- Die Eduroam Service Policy ist grundsätzlich zu ignorieren, da Hausrecht über Europarecht gilt.
- Studierenden ist aus Kostengründen kein Zugriff auf das in Nextcloud enthaltene Kalender Feature zu gewähren.
- Es ist bei allen Geräten im Hochschulnetz inkusiver privater Geräte von Studierenden in Eduroam zu untersagen, die Konfiguration des Betriebssystems zu modifizieren. Das beinhaltet auch die Installation weiterer Software.
- Das Betreiben von E-Mail-Clients ist nur über eine VPN-Verbindung erlaubt.
- Passwörter sollen regelmäßig auf ihre Stärke überprüft werden.
- TLS - Zertifikate sind manuell nach ihrem Auslaufen auszutauschen. Die zuständige Person darf keine Vertretung haben.
- Nur Server brauchen IPv6. Für Clients ist IPv4 komplett ausreichend, IPv6 ist bekanntlich eine rückwärts-kompatible Weiterentwicklung.
- Da Eduroam komplex ist, wird auch ein Standard-Heim-WLAN-Netzwerk angeboten. Dessen Passwort wird über öffentliche Webseiten und Rundmails verkündet. Mittlerweile sogar mit Sonderzeichen!
- Auf Anfragen[1] ob Wireless-Netzwerk Störfunktion wie Deauth/Deassociationspakete genutzt werden ist mit ja zu antworten.
- In den Nutzungsbedingungen wird sich das zeitlich unbegrenzt das Recht nicht exklusive Recht auf öffentliche Zugänglichmachung, Speicherung und Vervielfältigung eingeräumt.
- Für redundante Netzwerkanbindungen wird immer ein Backup Kabel in einem in Software deaktiviertem Port vorgehalten.
- Größere Anpassungen an der Infrastruktur werden durch die Rechenzentrumleitung alleine ohne die Unterstützung oder das Wissen anderer Mitarbeitenden umgesetzt.
- Wenn die Kühlung der Serverräume kaputt ist, soll die Abluft einer mobilen Ersatz-Klimaanlage durch ein großzügig in die Tür gesägtes Loch abgeleitet werden.
- Nach dem Melden einer Störung ist die oberste Priorität, das Messen der Störung zu behindern.
- Das Netzwerk sollte entweder 25 % packet duplication oder 40 % packet loss haben. Bevorzugt beides. Gleichzeitig.
- Wenn Protokolle separate Ports für TCP und nicht TCP Versionen haben, sind diese zu vertauschen. Das verwirrt böse Hacker.
- Für das VPN muss eine End-of-Life-Version des VPN Clients mit kaputtem Zertifikat genutzt werden.
- Aufforderungen den neuen Semesterbeitrag zu überweisen sind mit fehlerhaften S/MIME-Zertifikat zu versenden und wie Spam zu formatieren. Nachfragen, ob diese E-Mail echt ist, sind mit "natürlich" zu beantworten.
- Es ist ein Dateiserver bereitzustellen, der als Backup-Target für die PCs der Mitarbeitenden dient und für Dateiaustausch verwendet wird. Um dezentrale selbstorganisierte Backups zu ermöglichen, darf nur SMB 1.0 verwendet werden.
- Explizit nicht zu übernehmen sind Praktiken wie das Bereitstellen von SSH-Serverarbeitsumgebungen um Studi-Hardware unwichtig zu machen, VM Images für proprietäre Software oder ein institutionelles Ignorieren von proprietären Formaten wie Word. Falls so etwas bereits in Teilen umgesetzt wird, empfiehlt die 53,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften, dies schnellstmöglich einzustellen.
Aufgrund dessen verleiht die 53,0. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften der Hochschule Bremerhaven das Prädikat "IT VorbildHochschule".
The Aftermath[Bearbeiten]
(Dieser Abschnitt ist nicht Teil des Kunstobjekts)
Es wurde im Nachgang der KIF etwas Papierkram produziert, um der HS Bremerhaven genau mitzuteilen, warum sie das Prädikat "IT VorbildHochschule" (nur echt mit Anführungsstrichen) verdient hat und ein Sigel designed.

Das Anschreiben, die Reso, die Verleihungshinweise und zuguter letzt die Urkunde
Das wurde alles auf edlem Papier ausgedruckt, die Urkunde sogar auf 500gr/m^2 Papier und dann an den Rektor der Hochschule gesendet