KIF530:Lehramt Informatik

Aus KIF

AK Lehramt Informatik[Bearbeiten]

Austausch für Informatik-Lehramt

Wer ist da?[Bearbeiten]

  • Marc (HU Berlin, Informatik & Sport)
  • Felix (Freiburg, Mathe, PoWi, Info)
  • Ente (Göttingen) – Lehramt BA fertig, Learning Analytics
  • Yannick (Uni Bonn, Mathe & Informatik)
  • Lars (Uni Augsburg, nur nicht Lehramt-Mathe)
  • Felix (Passau, Nachqualifizierung)

Sachen aus alten KIFs[Bearbeiten]

Protokoll[Bearbeiten]

Haben Unis die Möglichkeit, zwei Fächer ohne Lehramt zu studieren?[Bearbeiten]

  • Freiburg: Ja, dort gibt es den 2HF-Poly-Bachelor.
  • Göttingen: Auch möglich, Lehramt ist dort ein Schwerpunkt dieses Kombimodells.
  • Bonn: Andere Studiengangsstruktur.
  • Berlin: Die KOALAs (Kombis ohne Lehramtsbezug) sind mittlerweile größtenteils abgeschafft.

Diskussion zur Resolution[Bearbeiten]

  • Der Aspekt der Durchlässigkeit zwischen Lehramts- und Nicht-Lehramtsstudiengängen ist zentral.
  • Bonn: Hohe Durchlässigkeit.
  • Berlin: Fokus auf Ein-Fach-Abschlüsse.
  • Es braucht mehr didaktische Veranstaltungen im Fachbachelor – auch zur Berufsvorbereitung außerhalb des Lehramts.
    • Diese fördern pädagogische Kompetenzen und können Perspektiven auf Bildung auch im Mono-Bachelor öffnen.
  • Der Quereinstieg ins Lehramt ist teilweise mit M.Sc. einfacher als mit M.Ed.
    • Quereinsteiger:innen werden teils schneller verbeamtet als regulär ausgebildete Lehrkräfte.
    • Das sorgt für widersprüchliche Anreizsysteme.
  • Beispiel Bonn: Tutorenstellen (mit Bezahlung und ECTS) sind nur für Mono-Studierende offen, nicht für Lehramtsstudierende.
    • Problematischer Ausschluss.
  • Wir brauchen auch explizit Ein-Fach-Lehrkräfte – nicht alles kann über Doppelfachstrukturen abgebildet werden.

Kuriertext[Bearbeiten]

Im AK Lehramt Informatik wurde über die Durchlässigkeit zwischen Lehramts- und Nicht-Lehramtsstudiengängen sowie über strukturelle Herausforderungen für Lehramtsstudierende gesprochen. Dabei zeigte sich: Während manche Universitäten flexible Übergänge zwischen Studienformen ermöglichen, sind diese an anderen Standorten – etwa in Berlin nach dem Wegfall der KOALA-Modelle – stark eingeschränkt. Gleichzeitig ist es mancherorts einfacher, mit einem M.Sc. über den Quereinstieg ins Lehramt zu kommen als mit einem M.Ed., was zu widersprüchlichen Anreizstrukturen führt.

Auch die strukturelle Benachteiligung von Lehramtsstudierenden im Hochschulkontext wurde thematisiert, z. B. bei Tutor:innenstellen, die nur für Mono-Bachelor-Studierende ausgeschrieben sind. Positiv diskutiert wurde die Idee, fachdidaktische Veranstaltungen auch im Fachbachelor zu stärken, um so breitere pädagogische Kompetenzen zu fördern und Bildungsbewusstsein über das Lehramt hinaus zu entwickeln.

Aus dem AK ist eine Resolution hervorgegangen, die sich für mehr Durchlässigkeit, didaktische Inhalte im Fachstudium und gegen die Benachteiligung von Lehramtsstudierenden einsetzt.