KIF520:Einsatz künstlicher Intelligenz in der Lehre und im Studienalltag
Aus KIF
Bestehende Richtlinien[Bearbeiten]
HTW Saar[Bearbeiten]
- Immer wieder Plagiatsvorwürfe bei KI-generierten Abgaben
- Hochschule beschäftigt sich mit KI-Strategien
- Buzzword-Vorlesung “KI/Cyber/Crypto/Cloud”
Ruhr-Uni Bochum[Bearbeiten]
- KI-generierte Inhalte müssen gekennzeichnet werden
- Konsens
- FAQ des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik (für Lehrende): https://zfw.rub.de/lehrende/lehre-gestalten/kuenstliche-intelligenz-in-studium-und-lehre/#ki-faq-rub
Uni Göttingen[Bearbeiten]
- “KI-Karte”
- https://ai-cards.org/
- wird diskutiert, Think Tank befürwortet Einsatz
- wenn die Aufgaben mit KI gelösst werden können sind die Aufgaben falsch gestellt
- ChatGPT 4 zugriff von Uni aus
CAU Kiel[Bearbeiten]
- Wird gar nicht gerne gesehen bei den Lehrenden
- Wird versucht zu vermeiden und durch Programme zu erkennen, ob etwas in die Richtung benutzt wird.
- Bei Verdacht gibt es ein vier Augen Gespräch -> bei mehrfach auffallen Verweis aus dem Modul oder sogar Exmatrikulation wegen Plagiatsvergleich
- Ein neuer Prof für KI + ein interessierter Prof versuchen gerade KI im Wahlpflicht einzubauen, damit man es den Studis besser beibringen könnte.
- Idee wäre es in den Studienverlaufsplan einbauen aber wo nur, wenn kein Platz ist?
RWTH[Bearbeiten]
- als Hilfsmittel anzugeben
- üblicherweise verboten und Abgaben werden zurückgewiesen (zumindest bei Seminar gab es auch mal eine Korrekturfrist und die Leute werden nicht direkt alle rausgeworfen)
- eine AG zum Thema KI in der Lehre existiert, hat bislang aber keine Ergebnisse
TU Darmstadt[Bearbeiten]
- KI-Richtlinie im Fachbereich
- Nutzung von KI ist soweit in Ordnung solange es nicht die eigene Leistung ersetzt, Quellenangabe ist aber nötig
- allgemein sind aber die Prüfenden zu fragen, ob die Nutzung erlaubt ist
HHU Düsseldorf[Bearbeiten]
- KI Richtlinie vom Rektorat: Grundsätzlich erlaubt bei unbeaufsichtigten Abgaben, mit Kennzeichnungspflicht, in Präsenz vom Doziernden abhängig.
- Es soll Lehrangebote zur Nutzung von KI(wie ChatGPT) geben
- Richtlinie
UdS[Bearbeiten]
- Empfehlung von Dezernat LS zum Einsatz von KI-Tools: https://www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/verwaltung/ombudsperson/Handreichung_ChatGPT.pdf
- Tl;dr: Dozierende sollen selbst entscheiden, ob KI-Tools genutzt werden dürfen. Unerlaubter Einsatz wird als Täuschungsversuch bewertet.
- noch keine Richtlinie
TH Mittelhessen[Bearbeiten]
- Fachbereich MNI (Mathe, Naturwissenschaften und Informatik) hat Richtlinie, diese ist jedoch nicht öffentlich zu finden
- Für Projekte und Seminararbeiten hängt der Einsatz und Umgang maßgeblich vom Dozenten ab
JKU Linz[Bearbeiten]
- keine bekannten offiziellen Richtlinien, Professoren regeln die Situation pro Lehrveranstaltung selbst
- Thema wird oft entweder ignoriert oder verboten, in manchen Ausnahmefällen gestattet mit Zitierung
- Prüfungsmodus wird versucht, KI-safe gemacht zu werden - funktioniert nur mäßig/schränkt oft accessibility ein (Angaben als Bild, etc.)
- Offizielle KI-Richtlinie wird geplant, Uni-Senat hat Arbeitskreis gegründet
Uni Bayreuth[Bearbeiten]
- Uni bietet selber Lizenzen für ChatGPT und Dall E an
- Uni hat sich an Whitepaper beteiligt: https://digital.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/digital/Generative_AI_and_ChatGPT_in_Higher_Education.pdf
Rostock[Bearbeiten]
- keine einheitlichen Regeln
Einsatzszenarien[Bearbeiten]
- schriftliche Übungsabgaben
- online Tests (e.g. Moodle)
- Grammatikprüfungen
- Übersetzungen
- Formulierungshilfe
- Hilfe zur Literatur-Recherche
- einzelne Code-Schnipsel z.B. Algorithmen lassen sich in beliebigen Programmiersprachen sehr gut generieren, * * Code lässt sich durch LLM erklären
- Generierung Beispieldaten um Code zu testen
Vorschläge[Bearbeiten]
- Präsentationen über Übungen halten
- Prüfungen kompetenzorientiert gestalten statt Faktenwissen abprüfen
- Prompting-Skills vermitteln
- Unis (sollten) eigene LLMs Hosten wegen Datenschutz und Nachteilsausgleich (ggf. Finanziell schwächer aufgestellte Studierende werden benachteiligt)
- ollama bietet 4.7gb-variante des kleinen llama3-modells von Meta. 8Mrd Parameter. Das mittlere hat 70Mrd parameter (156gb), das große mit 400Mrd parametern trainiert noch. => Kann man zu Hause laufen lassen.
Bedenken, Schwierigkeiten[Bearbeiten]
- Explizite Aufforderung zur Verwendung von ChatGPT -> free version vs paid version, potenzielle Benachteiligung von finanziell schwächeren Student*innen
Probleme in der Lehre[Bearbeiten]
- Wird nur reduziert/oberflächlich behandelt
- Es gibt Bereitschaft das als Thema auch tiefgreifend zu behandeln, aber keine Bereitschaft dafür andere Inhalte zu reduzieren
- Zu wenig geeignete Lehrende/zu viel Andrang auf Studiengänge
- weniger Buzzwording in der Werbung für Studiengänge
- verpflichtende Tests zur Einstimmung auf die Inhalte des Studiengangs (Stichwort: Mathe)
Wünsche an die Hochschulen/Lehrenden[Bearbeiten]
- KI-Tools sollten als “normales” Werkzeug angesehen werden (Stichwort: Taschenrechner)
- Ziel: Studis müssen KI(-prompting) lernen
- Wenige Übungsabgaben mit Präsentation statt viele schriftliche Abgaben (Was für LLM leicht ist, ist meist keine gute Aufgabenstellung). Oder Abgaben gar nicht verpflichtend machen, dann können Studis überlegen ob ihre KI Nutzung bei der Bearbeitung der Aufgaben ihnen beim Lernen hilft.
- Klare Richtlinien
- Handlungsspielräume offen lassen
Verständnis für KI und Funktionsweise steigern: Wie?[Bearbeiten]
- Einbau in Basisveranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder allgemein in einem Basismodul
- Verständliche (non-technische) Erklärungen. Eher Biase und Gegenbeispiele zeigen, anstatt mit Layern und Units anzufangen.
- Seperaten Vorkurs “Umgang KI”?