KIF500:Abschlussarbeiten

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Abschlussarbeiten

Ziel dieses AKs war ein Erfahrungsaustausch zu verschiedenen Aspekten zum Thema "Abschlussarbeiten"

Wie findet man Abschlussarbeiten?

Zuerst wurde diskutiert, auf welchem Wege Studierende an verschiedenen Hochschulen eine Abschlussarbeit finden können.

  • Der Lehrstuhl wird angefragt.
  • In Vorlesungen wird gesagt "Wir bieten auch Abschlussarbeiten an"
  • Abschlussarbeits-Speed-Dating (Uni Göttingen)
  • Aus den Themen, die in einem Projekt gemacht werden, kann in die Bachelorarbeit übergegangen werden.
 * Q: Wie werden die Projekte vergeben?
   * A: Menschen werden von Profs angefragt, z.B. am Ende einer mündlichen Prüfung. Es gibt außerdem Ausschreibungen. Bei beliebten Lehrstühlen gibt es aber auch Menschen, die kein Thema finden.
 * Q: Wird die Abschlussarbeit auch in einer Gruppe gemacht?
   * A: Das Projekt wird meistens in einer Gruppe gemacht. Dann teilt es sich meistens auf, auch wenn es rechtlich möglich ist die Bachelorarbeit in einer Gruppe zu machen.
 * Es werden Lieblingsthemen angegeben und dann zugelost.
  • Es gibt auch an anderen Unis Projekte, die dann relativ viel Raum einnehmen (18-30 ECTS).
  • Formell vergibt der Prüfungsausschuss die Themen. Man kann sich dort einfach melden.
   * Besonders im Master finden einige Studis überhaupt kein Thema. Der Prüfungsausschuss vergibt Themen wenn man absolut nichts findet, die sind aber dann offensichtlich die unbeliebteren.
  • Manche Profs haben Themenlisten auf Webseiten.
  • Manchmal gehen auch Profs auf Studis zu und fragen z.B. alle Leute an, die eine 1,0 geschrieben haben.
  • Es werden Vertiefungsvorlesungen gehört, in denen recht wenige Leute sitzen. So kann Kontakt zu den Profs geknüpft werden.
  • Arbeitsgruppeninspirationsmesse: Arbeitsgruppen stellen sich vor und haben Stände. Die Lehrstühle haben da Bock drauf. Die Fachschaft organisiert das.
  • Wird abhängig des Lehrstuhls geregelt. Profs haben mal ein How-To geschrieben. wie sich auf eine Abschlussarbeit beworben werden soll.
 * Q: Gibt es Studiengangsdekan\*innen?
   * A: Ja, die Studiendekan\*innen sind explizit für die Lehre zuständig. Die Lehrstühle wollen sich aber nicht in ihre Vergabetechnik reinreden lassen.
  • Bei externen Instituten sei es sehr aufwändig eine Arbeit auszuschreiben. Stattdessen wird mit individuellen Studis eine Idee entwickelt.
   * Bei externen gibt es oft Probleme den 2.Betreuer aus der Uni zu finden, klappt oft nur durch Vitamin B.
  • Betreuersicht an einem beliebten Lehrstuhl: Es gibt über 100 Anfragen pro Jahr, die aber nicht alle abgearbeitet werden können. Viel hängt davon ab wie aussagekräftig die Bewerbungsmail ist.
 * Studis wissen oft gar nicht wie sie das angehen sollen. - Anfrage, was die Betreuer hören wollen ist möglich. 
 * Viele Studis bekommen auch auf Mails keine Antwort. Wer persönlich vorbeikommt, hat viel bessere Chancen.
   * Wenn sich das rumspricht, wird vom Lehrstuhl aus abgeblockt.
  • Masterarbeiten seien direkt beim Prof einfacher zu bekommen als Bachelorarbeiten. BAs laufen eher über Wimis.
  • An vielen Unis gibt es Voraussetzungen für die Zulassung der Abschlussarbeit (z.B. ECTS-Grenzen oder bestimmte Pflichtmodule), aber nicht überall.

Wie finden Studierende heraus bei welchen Lehrstühlen die Betreuung besser oder schlechter ist?

  • Busch- /Flurfunk
  • 'Offizielle' "Bewertung" ist schwierig vor den Profs zu rechtfertigen.
  • Idee: Anregen betreute Abschlussarbeiten pro Wimi und Prof auf der Website zu veröffentlichen. Kann man pro WImi u.U. als Qualitätsmetrik nehmen, wie viele Abschlussarbeiten pro Zeit veröffentlicht werden.
   * Kolloquien sind eh öffentlich, aber Übersichtlichkeit fehlt halt oft.


Eskalationsmöglichkeiten bei unzureichender Betreuung

Aus aktuellem Anlass wurde erörtert welche Eskalationsmöglichkeiten es (insbesondere aus Sicht der Fachschaft) es gibt, wenn Abschlussarbeiten durch ProfessorInnen nicht ausreichend betreut werden

  • Einige Profs brauchen sehr lange Zeit um Abschlussarbeiten zu bewerten.
 * An einigen Unis muss sich der Prof nach 4 Wochen vor dem Prüfungsausschuss rechtfertigen.
  • Abhängig der wissenschaftlichen Mitarbeitenden am Lehrstuhl werden Quoten zugeteilt.
  • Es sei ein guter Hebel darauf hinzuweisen, dass sich sonst das Studium verlängere.
  • Auch Studiendekan\*innen können zwar mit Leuten reden, aber Profs zu nichts zwingen.
  • Manche Unis haben Mediationsgremien mit Profs, Wimis und Studis
  • Manche Profs verlangen viel Vorarbeit, und Studis wissen oft nicht dass, oder wie sie sich gegen soetwas wehren können.
  • An einer Uni ist es sehr hetrogen, wie viel Vorarbeit(in Form von Expose, Vortrag oder auch gar nichts) zu einer Abschlussarbeit gefordert wird. Wie ist das woanders?
   * Usus Expose, manche Einführungsvortrag, alle Abschlussvortrag
   * Nach einer Prüfungsordnung Expose verpflichtend.
   * An einigen Unis ist es oft, das die Abschlussarbeit erst angemeldet wird, wenn sie fertig ist.
       * An manchen wurde, um das einzudämmen, verboten die Arbeit zu früh abzugeben.
   * Einführungsvortrag vor dem Lehrstuhl und Abschlussvortrag.
   * Perspektive aus der anderen Richtung(vom Wimi) 
       * Leute, die frisch ins Thema starten kommen in der BA frist nicht zum Thema. Einarbeiten ist teilweise notwendig, wird aber bei ihnen dann auch par HIWI Stelle bezahlt.
       * A: Kann aber auch kritisch sein, wenn Hiwis es ausnutzen für unbezahlte Arbeit.
  • Konsens: Exposes sind sinnvoll zur Vorbereitung. Prof und Studi können iterativ zusammenarbeiten um das Thema auszugestalten(ca. 2 Seiten).
  • Fänden wir es sinnvoll, wenn es einen standard gäbe, der Bewertung der Abschlussarbeit vereinheitlicht?
   * Problem, wenn der Dozent auf die Arbeit guckt und sagt, das es eine 2,7 ist und dann das Shema so ausfüllt.
   * Gefahr des kleinsten gemeinsamen Nenners.
   * Ist aber gerade für "AnfängerWimis" hilfreich
   * Schema unterscheidet sich auch zwischen Literaturarbeiten und Praktischen arbeiten.
   * Wenn Lehrstühle Kriterien beröffentlichen wäre sinnvoll.

Gibt es Erfahrungen wie Treffen zwischen Studi und Betreuer geregelt sind?

  • In manchen Ordnungen steht ein Treffen alle 1-3 Wochen drin. wird aber oft nicht konsequent durchgezogen.
  • Fordert Treffen und Betreuung ein! Betreueung ist euer gutes Recht.
  • Weites Spektrum zwischen schriftlichen Statusmeldungen und 45min/Woche an einer Uni.