KIF495:CoC

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Awareness und Code of Conduct

Wir möchten gerne, dass sich alle Teilnehmenden auf der KIF wohl fühlen; daher haben wir in Abstimmung mit dem Awarenessteam einen Code of Conduct (CoC) entworfen.

Der CoC formuliert Rechte (anstelle von Verboten), und soll dir damit empowernd beiseite stehen, falls deine Bedürfnisse in manchen Momenten vielleicht nicht in vollem Umfang geachtet werden. Zeitgleich möchten wir, dass auf der KIF eine gesunde Fehlerkultur herrscht, bei der versehentliche Grenzüberschreitungen miteinander besprochen werden, statt direkt in Vorwürfen zu münden.

Wir hoffen, dass wir somit alle voneinander lernen und Fortschritte machen können.

Wenn du unsicher bist, wie ein Teil des Code of Conduct gemeint ist, frage gerne das Awarenessteam (oder die Orga).

Code of Conduct

  1. Du hast das Recht, hier zu sein, solange du mit anderen rücksichtsvoll umgehst.
  2. Du hast das Recht, über dich selbst zu bestimmen.
  3. Du hast das Recht, fair[note 1] behandelt zu werden.
  4. Du hast das Recht, dass andere deine Identität tolerieren und diese nicht durch andere in Frage gestellt wird.
  5. Du hast das Recht, Nein zu sagen. Nein heißt Nein!
  6. Du hast das Recht, dass andere deine Grenzen nicht überschreiten. Was für dich zu weit geht, bestimmst du selbst.
  7. Du hast das Recht, nicht lächerlich gemacht oder belästigt oder unkonsensual verletzt zu werden - insbesondere, wenn dies mutwillig passiert.[note 2]
  8. Du hast das Recht, andere um Unterstützung zu bitten und andere zu unterstützen, wenn diese das wünschen. Couragiertes Verhalten ist explizit erwünscht.
  9. Du hast das Recht zu bestimmen, wann, wo, wie und ob du fotografiert, gefilmt oder aufgenommen wirst.
  10. Du hast das Recht, rücksichtsvoll Fragen zu stellen. Du hast auch das Recht, dir gestellte Fragen nicht zu beantworten.[note 3]

Wenn Du Dich alleine nicht in der Lage siehst, Deine Rechte einzufordern, oder Hilfe im Umgang mit anderen wünschst, unterstützen Dich das Awarenessteam und die Orga gerne dabei.

Notes

  1. beinhaltet Transparenz und Abwesenheit von struktureller Bevorzugung/Benachteiligung.
  2. Es kann durchaus vorkommen, dass bestimmte Äußerungen oder Handlungen andere verletzen. Bitte vertraut auf eure Gefühle und kommuniziert offen miteinader.
  3. Fragen und offener Austausch führen dazu, dass Menschen dazulernen, das ist auf jeden Fall wünschenswert. Bedenke trotzdem, dass die gleiche Frage für unterschiedliche Menschen andere Implikationen haben kann. Das könnte dazu führen, dass jemand eine rücksichtsvoll gemeinte Frage trotzdem nicht beantworten kann oder möchte.